Posts Tagged ‘Trent Reznor’

FIRE Walk With Me!

24. Juli 2017

Advertisements

07-21-2017// NIN – Add Violence (EP)

22. Juli 2017

Just in case you missed it. NIN are back again. New EP Add Violence out now everywhere.

Play it fuckin‘ loud!

Neue Musik 2016

11. Oktober 2016

Mitte des Jahres hatten viele von uns den Eindruck, dass sich die Großen dieser Welt alle auf einmal verabschieden. Auf der Totentafel für 2016 stehen auffällig viele Künstler, Schriftsteller, Schauspieler und Musiker. Vor allem die Tode von David Bowie und Lemmy (in den letzten Tagen des alten Jahres gestorben) waren ein ziemlicher Schock für mich.

Aber irgendwie habe ich in diesen Wochen den Eindruck, dass das musikalische Jahr so eine Art Wiedergutmachung und Heilung betreibt. Die prominenten Todesmeldungen wurden weniger, die angekündigten Neuerscheinungen immer mehr.

Sicher ist das ein absurder Gedanke aber nach dem Schock um Lemmy und der Trauer um Bowie freue ich mich dieser Tage sehr über neue Alben von:

  • Leonard Cohen
  • Nick Cave & The Bad Seeds
  • Trent Reznor & Atticus Ross
  • White Lies
  • Phillip Boa & The Voodooclub
  • Aphex Twin
  • Kate Tempest
  • Beginner
  • Marissa Nadler
  • Arpen

Wish

18. Februar 2016

Wish! 1992 war das! Als Nine Inch Nails die Rockmusik nicht minder revolutioniert hatten als, sagen wir… Nirvana. Nur dass Trent Reznor, dank David Bowie, die Kurve gekriegt hat. Bowie hatte es ja immer bedauert Cobain nie getroffen zu haben. Vor allem, um ihm für dieses Cover zu danken. Dafür traf er Reznor, der nichts von Bowie gecovert hat, sondern lieber gleich einen Song mit ihm aufgenommen hat. (Wobei ich mir ein NIN-Cover von „Heroes“ mittlerweile ganz gut vorstellen kann. Hat ja mit Joy Divisions Atmosphere auch gut geklappt.)

Ich hab immer mal wieder nach möglichen Verbindungen zwischen NIN und Nirvana gesucht. Und fand das auch nie abwegig. Spätestens dann nicht mehr, als Dave Grohl einen Großteil der Drums für das Album With Teeth eingetrommelt hatte. Naja, und Bowie natürlich. Aber das ging mir doch recht spät auf.

Stellt euch das mal vor! David Bowie connected Trent Reznor und Kurt Cobain! Hätte letzterer noch ein oder zwei Jahre durchgehalten, wäre es vielleicht dazu gekommen. Ein gemeinsamer Song. Vielleicht sogar gemeinsame Konzerte. Wunschdenken.

Wieso komme ich eigentlich darauf? I Wish this Broken EP to get Fixed by remastering for a long time. Aus diesem Anlass habe ich mir seit einer gefühlten Ewigkeit mal wieder das Video zu Wish angesehen und musste irgendwie an ein Video von Nirvana denken.

Irgendwie aber auch ganz gut, dass Trent Reznor nie all zu tief in den MTV-Sumpf gezogen wurde. Dieses andere NIN-Video, das Ikonische, wollten sie ja erst gar nicht senden. Dann lief es fast zwei Jahre auf heavy rotation. Die Pfeifen. Da hatte sich Reznor längst mit einem sehr langen, sehr mittigen Mittelfinger am Kopf gekratzt.

Closer to God – NIN back on stage

7. August 2013

Seit ein paar Tagen ist Trent Reznor wieder mit Band unterwegs und testet auf verschiedenen Festivals weltweit die Zusammenführung des neuen mit dem alten NIN-Sound. Ein erstes Ergebnis kann man schon jetzt im Internet anhören bzw. anschauen. Letzten Freitag spielten NIN auf dem Lollapalooza Festival in Chicago. Das Konzert wurde live gestreamt.

Wer spontan keine 1:37:37 übrig hat, dem empfehle ich folgendes:

Die ersten 0:10:35 geben einen sehr guten Eindruck davon, wie NIN 2013 klingen. Der Opener „Copy of A“ stammt vom kommenden Album „Hesitation Marks“, gleich gefolgt von „Sanctified“ einem Song vom ersten NIN-Album „Pretty Hate Machine“ (1989), der quasi aufpoliert und soundtechnisch dem aktuellen Stil angeglichen wurde. Ein ziemlich beeindruckender Start für ein Konzert, wie ich finde.

Die letzten Minuten, von 1:23:00 bis zum Schluss, sind quasi die referentielle Basis für die alten und mittleren NIN. „The Hand that feeds“ (2005), „Head like a hole“ (1989) und der Rausschmeißer „Hurt“ (1994) gehören zu den größten Hits der Band, die auf jedem Konzert einen wuchtigen Abschluss garantieren. Irgendwo zwischen Roots, Weiterentwicklung, Ausratsen (1:27:50!!!) und Wunden lecken.

Weitere Höhepunkte:

„Terrible Lie“ (1989) ab 0:36:44

„Survivalism“ (2008) ab 1:13:56

Hier gib’t die Setlist.

Es gibt keinen Grund zur Sorge. NIN sind auch 2013 immer noch das, was die Fans von Trent Reznor erwarten: Geniale Musik durch kreative Wut.

Alles, wie es sein soll?

20. März 2013

Sieh dir das Tier im selbstgebauten Käfig an
Bist du sicher, auf welcher Seite du stehst?
Sieh ihm besser nicht zu tief in die Augen
Bist du sicher, auf welcher Seite des Spiegels du stehst?
Sieh dir die Sicherheit deines selbstgebauten Lebens an
Alles, wie es sein soll
Fühl die Falschheit in deinem Herzen
Und ist das alles
Genau wie es sein soll?

Was wäre, wenn alles um dich herum
Nicht so ist, wie es scheint?
Was wäre, wenn die Welt, die du zu kennen glaubst
Ein ausgefeilter Traum wäre?
Und wenn du dein Spiegelbild siehst
Siehst du dann all das, was du sein wolltest?
Was wäre, wenn du durch all die Risse hindurchsehen könntest
Hättest du Angst, dich selbst zu sehen?

Was wäre, wenn die ganze Welt in deinem Kopf
Deine eigene Erfindung wäre?
Deine Götter und Dämonen, all die Lebenden und Toten
Und du dazwischen, ganz allein
Du kannst in dieser Illusion leben
Du kannst wählen, was du glaubst
Du suchst immer weiter, und siehst den Wald
Vor lauter Bäumen nicht

Was wäre, wenn alles um dich herum
Nicht so ist, wie es scheint?
Was wäre, wenn die Welt, die du zu kennen glaubst
Ein ausgefeilter Traum wäre?
Und wenn du dein Spiegelbild siehst
Siehst du dann all das, was du sein wolltest?
Was wäre, wenn du durch all die Risse hindurchsehen könntest
Hättest du Angst, dich selbst zu sehen?

(frei übersetzt nach Right Where It Belongs [Trent Reznor/NIN])

They are back!

8. März 2013

Wo ich schon mal bei den Inchties und ihrem ausstehenden Comeback war… Ich hatte ganz vergessen das Comeback der für mich wesentlich wichtigeren, mittlerweile vielleicht sogar wichtigsten Band des Planeten feierlich weiter zu verkünden und zu zelebrieren.

Trent Reznor & Co. are back!!! First Tourdates in 2o13:

26.6. Naeba, Japan

28.6. Ansan, South Korea

18.8. Hockenheim, Germany

Touring all over the world and destroying a city near you in 2o13/2o14!

NIN: Discipline – Live at Rehearsals, July 2008 [HD] from Nine Inch Nails on Vimeo.

Ich freu mich wie bekloppt!

109 Lieblingslieder – Teil 17

27. August 2011

Nine Inch Nails

48. Survivalism
49. Zero-Sum (Optimal)
50. Head like a hole
51. We’re in this together

Nine Inch Nails haben Anfang der 1990er nicht weniger zur Revolution der Rockmusik beigetragen wie etwa Nirvana. Das mag viele ungläubige Gesichter hervorrufen, ist aber eine Tatsache. Denn NIN haben de facto den Industrial Rock erfunden und ohne sie hätte es Größen wie Marilyn Manson, Rammstein, Filter oder Rob Zombie nie gegeben. Aber damit auch genug des Geschichtsunterrichts – das kann man ja alles selbst rausfinden.

Zu NIN bin ich eigentlich erst relativ spät gekommen. Das Fragile-Album (1999)  habe ich knapp verpasst, für The Downward Spiral (1994) war ich ohnehin zu jung. Also bin ich erst mit With Teeth (2005) so richtig eingestiegen. Und mit „so richtig“ meine ich SO RICHTIG. Natürlich hatte ich schon vor 2005 viel NIN gehört, aber nie so richtig mein Herz daran gehängt, wie es im Zuge von With Teeth geschah. Rückblickend betrachtet nicht das beste Album von Trent Reznor (NIN-Mastermind und einziges ständiges Mitglied), aber eines der besten. Wobei man sich ernsthaft fragen muss, ob es überhaupt wirklich schlechte NIN-Alben gibt. Denn jede Platte hat ihr eigenes Gepräge. Auch wenn Reznor in den späteren Jahren nicht immer durch musikalische Innovation überzeugte, dann überzeugte er durch konzeptionelle. Mit Year Zero (2007) schaffte er eines der dichtesten Konzeptalben der letzten Jahrzehnte. Ein wahnsinns Kosmos, der weit, weit, weit über die CD hinausreicht. Ruhig mal recherchieren. 😉

Die Aufnahme stammt vom Hurricane 2009. Damals war ich vor allem wegen NIN auf dem Festival. Habe bei ihrem Auftritt fast ganz vorn gestanden und die Offenbarung erfahren. Was für eine Band – der Soundtrack meiner Seele.

Und weil’s einfach zu schön ist, diesen noch…

This terrible shit on the other stage were… Die Ärzte! 🙂


%d Bloggern gefällt das: