Posts Tagged ‘Nirvana’

50

20. Februar 2017

Advertisements

fun with flags

26. Januar 2017

Wish

18. Februar 2016

Wish! 1992 war das! Als Nine Inch Nails die Rockmusik nicht minder revolutioniert hatten als, sagen wir… Nirvana. Nur dass Trent Reznor, dank David Bowie, die Kurve gekriegt hat. Bowie hatte es ja immer bedauert Cobain nie getroffen zu haben. Vor allem, um ihm für dieses Cover zu danken. Dafür traf er Reznor, der nichts von Bowie gecovert hat, sondern lieber gleich einen Song mit ihm aufgenommen hat. (Wobei ich mir ein NIN-Cover von „Heroes“ mittlerweile ganz gut vorstellen kann. Hat ja mit Joy Divisions Atmosphere auch gut geklappt.)

Ich hab immer mal wieder nach möglichen Verbindungen zwischen NIN und Nirvana gesucht. Und fand das auch nie abwegig. Spätestens dann nicht mehr, als Dave Grohl einen Großteil der Drums für das Album With Teeth eingetrommelt hatte. Naja, und Bowie natürlich. Aber das ging mir doch recht spät auf.

Stellt euch das mal vor! David Bowie connected Trent Reznor und Kurt Cobain! Hätte letzterer noch ein oder zwei Jahre durchgehalten, wäre es vielleicht dazu gekommen. Ein gemeinsamer Song. Vielleicht sogar gemeinsame Konzerte. Wunschdenken.

Wieso komme ich eigentlich darauf? I Wish this Broken EP to get Fixed by remastering for a long time. Aus diesem Anlass habe ich mir seit einer gefühlten Ewigkeit mal wieder das Video zu Wish angesehen und musste irgendwie an ein Video von Nirvana denken.

Irgendwie aber auch ganz gut, dass Trent Reznor nie all zu tief in den MTV-Sumpf gezogen wurde. Dieses andere NIN-Video, das Ikonische, wollten sie ja erst gar nicht senden. Dann lief es fast zwei Jahre auf heavy rotation. Die Pfeifen. Da hatte sich Reznor längst mit einem sehr langen, sehr mittigen Mittelfinger am Kopf gekratzt.

The Rehearsal Sessions

20. Februar 2015

Nein, man kann wirklich nicht sagen, dass wir unsere Musik außerhalb des Proberaums sonderlich ernst genommen hätten. Aber innerhalb dieser vier Wände war natürlich alles anders. Gerade weil wir uns nichts draus machten, waren die Sessions im Proberaum heilig. Keine Ahnung, ob ihr das versteht. Jedenfalls waren wir im Kern vier Leute, also ganz klassisch mit Drums, Bass, Lead- und Rhythmusgitarre. Und eigentlich waren die Rollen verteilt aber anfangs hat jeder irgendwie mal alles gespielt. Und geklungen haben wir wie die Post-Rock-Version von Nirvana im Vorprogramm von den Doors. Zumindest haben wir das gedacht. Nur mit dem Gesinge hatten wir es nicht so und darum standen bei uns eigentlich immer zwei Elvismikros rum, in die jeder mal reingemurmelt oder gebrüllt oder geschmettert hat wann immer ihm oder ihr danach war. Nur unser Drummer war da außen vor, aber ehrlich, das war auch gut so. Ihr habt den ja nicht singen hören, aber ehrlich, der klang wie ne gefolterte Gans, die an ner Überdosis Helium jämmerlich zu Grunde ging. Hm, ja… so könnte man das alles zusammenfassen.

2015-17-2--13-32-53

Born to rock, not to pose!

25. November 2014

Wie porträtiert man einen Rockstar? Wie stellt man jemanden dar, den Millionen Menschen kennen oder zu kennen glauben? Als distanzierten Superhelden, verletzlichen Menschen oder mysteriöses Genie? Wird ihm oder ihr die Dokumentation oder der Inszenierung eher gerecht? Vielleicht gehen Jesse Frohman solche oder ähnliche Fragen durch den Kopf, als er am 23. Juli 1993 im Konferenzraum eines New Yorker Hotels sitzt.

„In meinem Job gewöhnt man sich an die Warterei. […] Die Gefühlslagen wechseln. Erst ist man kämpferisch. Da haut man auf den Tisch, besteht auf der Einhaltung von Vereinbarungen, all sowas. Aber dann muss man doch klein beigeben und nach einem Kompromiss suchen, einem letzten Strohhalm, warum die Sache doch noch klappen könnte. Und am Ende ist man froh, wenn überhaupt noch die Tür aufgeht, und der Erwartete hereinspaziert.“

Der Erwartete ist an diesem Tag Kurt Cobain, der sich nach vierstündiger Verspätung endlich blicken lässt, aber vollkommen zugedröhnt ist. Frohman, der hier eine Titelstory für den englischen Observer fotografieren soll, ist nervös. Wird Cobain es schaffen sich auf den Beinen zu halten? Und wie, um alles in der Welt, kriegt Frohman ihn dazu diese riesige Sonnenbrille abzunehmen? Egal, dem Fotografen bleibt nur eine halbe Stunde, dann müssen Nirvana zum Soundcheck für einen Auftritt im Roseland Ballroom, bei dem das neue Album In Utero vorgestellt werden soll. 30 Minuten, in denen Aufnahmen entstehen, die zu Ikonen der Rockgeschichte werden sollten.

Die komplette Besprechung findet ihr auf fixpoetry.com

109 Lieblingslieder – Teil 18

30. August 2011

52. Nirvana – Heart-Shaped Box

Da ich sie ja im Zuge mit NIN schon erwähnt habe, Nirvana gleich hinterher. Muss ich zur Band noch was schreiben? Wir alle waren Kinder als Nirvana auf dem Höhepunkt waren, wir alle gehören nicht zur Generation X, wir alle waren in Kurt Cobain verliebt… Ach, scheiß doch drauf. Die Musik der drei wird zeitlose Bedeutung für die kommenden Generationen von frustrierten Teenagern haben und ihnen ein Ventil bieten. Gut so! Es gibt weitaus schlechtere Soundtracks für die Pubertät und Adoleszenz.

Heart-Shaped Box ist nicht nur Nirvanas bester Song, sondern auch deren bestes Video. Gedreht vom unvergleichlichen Anton Corbijn, der die besten Musikvideos der Geschichte gemacht hat.

Nirvana – Heart-Shaped Box from NullCO on Vimeo.


%d Bloggern gefällt das: