Posts Tagged ‘Nine Inch Nails’

FIRE Walk With Me!

24. Juli 2017

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07-21-2017// NIN – Add Violence (EP)

22. Juli 2017

Just in case you missed it. NIN are back again. New EP Add Violence out now everywhere.

Play it fuckin‘ loud!

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2. April 2017

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fun with flags

26. Januar 2017

Wish

18. Februar 2016

Wish! 1992 war das! Als Nine Inch Nails die Rockmusik nicht minder revolutioniert hatten als, sagen wir… Nirvana. Nur dass Trent Reznor, dank David Bowie, die Kurve gekriegt hat. Bowie hatte es ja immer bedauert Cobain nie getroffen zu haben. Vor allem, um ihm für dieses Cover zu danken. Dafür traf er Reznor, der nichts von Bowie gecovert hat, sondern lieber gleich einen Song mit ihm aufgenommen hat. (Wobei ich mir ein NIN-Cover von „Heroes“ mittlerweile ganz gut vorstellen kann. Hat ja mit Joy Divisions Atmosphere auch gut geklappt.)

Ich hab immer mal wieder nach möglichen Verbindungen zwischen NIN und Nirvana gesucht. Und fand das auch nie abwegig. Spätestens dann nicht mehr, als Dave Grohl einen Großteil der Drums für das Album With Teeth eingetrommelt hatte. Naja, und Bowie natürlich. Aber das ging mir doch recht spät auf.

Stellt euch das mal vor! David Bowie connected Trent Reznor und Kurt Cobain! Hätte letzterer noch ein oder zwei Jahre durchgehalten, wäre es vielleicht dazu gekommen. Ein gemeinsamer Song. Vielleicht sogar gemeinsame Konzerte. Wunschdenken.

Wieso komme ich eigentlich darauf? I Wish this Broken EP to get Fixed by remastering for a long time. Aus diesem Anlass habe ich mir seit einer gefühlten Ewigkeit mal wieder das Video zu Wish angesehen und musste irgendwie an ein Video von Nirvana denken.

Irgendwie aber auch ganz gut, dass Trent Reznor nie all zu tief in den MTV-Sumpf gezogen wurde. Dieses andere NIN-Video, das Ikonische, wollten sie ja erst gar nicht senden. Dann lief es fast zwei Jahre auf heavy rotation. Die Pfeifen. Da hatte sich Reznor längst mit einem sehr langen, sehr mittigen Mittelfinger am Kopf gekratzt.

This is the end

2. März 2014

Allen Freunden der Apokalyptik sei die neue Kritische Ausgabe #26 anempfohlen. Darin fast ausschließlich Beiträge zum Thema „Ende“ inkl. eines Aufsatzes von mir zum Konzeptalbum Year Zero von Nine Inch Nails. Ab sofort vorbestellbar, voraussichtlicher Erscheinugstermin ist der 15.3.2014.

Closer to God – NIN back on stage

7. August 2013

Seit ein paar Tagen ist Trent Reznor wieder mit Band unterwegs und testet auf verschiedenen Festivals weltweit die Zusammenführung des neuen mit dem alten NIN-Sound. Ein erstes Ergebnis kann man schon jetzt im Internet anhören bzw. anschauen. Letzten Freitag spielten NIN auf dem Lollapalooza Festival in Chicago. Das Konzert wurde live gestreamt.

Wer spontan keine 1:37:37 übrig hat, dem empfehle ich folgendes:

Die ersten 0:10:35 geben einen sehr guten Eindruck davon, wie NIN 2013 klingen. Der Opener „Copy of A“ stammt vom kommenden Album „Hesitation Marks“, gleich gefolgt von „Sanctified“ einem Song vom ersten NIN-Album „Pretty Hate Machine“ (1989), der quasi aufpoliert und soundtechnisch dem aktuellen Stil angeglichen wurde. Ein ziemlich beeindruckender Start für ein Konzert, wie ich finde.

Die letzten Minuten, von 1:23:00 bis zum Schluss, sind quasi die referentielle Basis für die alten und mittleren NIN. „The Hand that feeds“ (2005), „Head like a hole“ (1989) und der Rausschmeißer „Hurt“ (1994) gehören zu den größten Hits der Band, die auf jedem Konzert einen wuchtigen Abschluss garantieren. Irgendwo zwischen Roots, Weiterentwicklung, Ausratsen (1:27:50!!!) und Wunden lecken.

Weitere Höhepunkte:

„Terrible Lie“ (1989) ab 0:36:44

„Survivalism“ (2008) ab 1:13:56

Hier gib’t die Setlist.

Es gibt keinen Grund zur Sorge. NIN sind auch 2013 immer noch das, was die Fans von Trent Reznor erwarten: Geniale Musik durch kreative Wut.

Alles, wie es sein soll?

20. März 2013

Sieh dir das Tier im selbstgebauten Käfig an
Bist du sicher, auf welcher Seite du stehst?
Sieh ihm besser nicht zu tief in die Augen
Bist du sicher, auf welcher Seite des Spiegels du stehst?
Sieh dir die Sicherheit deines selbstgebauten Lebens an
Alles, wie es sein soll
Fühl die Falschheit in deinem Herzen
Und ist das alles
Genau wie es sein soll?

Was wäre, wenn alles um dich herum
Nicht so ist, wie es scheint?
Was wäre, wenn die Welt, die du zu kennen glaubst
Ein ausgefeilter Traum wäre?
Und wenn du dein Spiegelbild siehst
Siehst du dann all das, was du sein wolltest?
Was wäre, wenn du durch all die Risse hindurchsehen könntest
Hättest du Angst, dich selbst zu sehen?

Was wäre, wenn die ganze Welt in deinem Kopf
Deine eigene Erfindung wäre?
Deine Götter und Dämonen, all die Lebenden und Toten
Und du dazwischen, ganz allein
Du kannst in dieser Illusion leben
Du kannst wählen, was du glaubst
Du suchst immer weiter, und siehst den Wald
Vor lauter Bäumen nicht

Was wäre, wenn alles um dich herum
Nicht so ist, wie es scheint?
Was wäre, wenn die Welt, die du zu kennen glaubst
Ein ausgefeilter Traum wäre?
Und wenn du dein Spiegelbild siehst
Siehst du dann all das, was du sein wolltest?
Was wäre, wenn du durch all die Risse hindurchsehen könntest
Hättest du Angst, dich selbst zu sehen?

(frei übersetzt nach Right Where It Belongs [Trent Reznor/NIN])

Skizze zur Kunst Raymond Roussels und Marcel Duchamps

13. März 2013

Die Größe der Kunst der Klassischen Moderne (ca. 1890 – 1930) besteht zu einem nicht unerheblichen Teil darin, dass Künstler sich als Wissenschaftler des Metaphysischen, des Geistes, also als Geisteswissenschaftler fern aller akademischen Zwänge verstanden haben. Das heißt in etwa so viel, als dass Künstler sich laienhafte naturwissenschaftliche Kenntnisse aneigneten und diese auf ihre Kunst inhaltlich, vor allem aber methodisch anwendeten.[1] Denkt man allein an die Kunst Marcel Duchamps, der sein Werk als Gegenkunst, als versuchten Ausbruch aus der Kunst via (para-)wissenschaftlichem Experiment verstand, wird deutlich, welchen Einfluss der außerkünstlerische Kontext „Wissenschaft“ zu dieser Zeit hat.

Wenn die Kunst des 21. Jahrhunderts behauptet dem Kontext „Wissenschaft“ offen gegenüber zu stehen, muss diese Behauptung stark bezweifelt werden. Zwar lag ein Schwerpunkt der letztjährigen dOCUMENTA 13 genau auf diesem Aspekt der ästhetischen Nutzbarkeit von Wissenschaft, doch zeigte gerade diese Schau (allein schon via TV und Internet), dass die Kunst der Gegenwart Wissenschaft nur noch abbilden, nicht aber anwenden kann. In ihrer Ästhetik dreht sich die Kunst der Gegenwart in aller Beliebigkeit um sich selbst; bildet Wiedergekäutes ab, rekombiniert Ikonisches ohne eigenen Mehrwert und verteidigt sich peinlich mit dem Dogma der ironischen Brechung. Nachzuempfinden auch auf den regelmäßigen Rundgängen der Leipziger Baumwollspinnerei und der Hochschule für Grafik und Buchkunst.

Die ironische Brechung kannten auch Raymond Roussel und Marcel Duchamp schon, schufen daraus aber Kunstwerke, deren revolutionäre Kraft von den Zeitgenossen erkannt werden musste und erkannt wurde. Revolutionäre Kraft in der Gegenwartskunst besteht hingegen zumeist nur noch in Form des Kasperltheaters eines Jonathan Meese. Zwar gibt dieses Produkt des Kunstmarktes der Kunst zurück, was sie verdient, nämlich verarscht zu werden. Leider hat es den Anschein, und der wird von Aktion zu Aktion zur Gewissheit, dass Meese seine Verballhornung der Kunstwelt mittlerweile selbst glaubt. Somit wäre Meese nicht nur ein Opfer seiner eigenen Kunstdiktatur, sondern zugleich der Beweis dafür, dass eine ins Maßlose getriebene Ironisierung zu Beliebigkeit, Lüge, letztlich zu einem Kollaps führt.

Diese Art Kollaps kannte die Klassische Moderne, trotz eines Weltkrieges, nicht. Aus Zertrümmerung schöpfte sie. Die zertrümmerte Sprache wurde neue Literatur (Roussel)[2]. Die zertrümmerte Kunst, wurde Gegenkunst (Duchamp)[3].


[1] Dieser Umstand ist natürlich der Tatsache geschuldet, dass vor allem im Bereich der Psychologie und Psychoanalyse durch u.a. Sigmund Freud, sowie auf dem Gebiet der klassischen Physik, hin zur Quantenphysik bahnbrechende Neuerungen und Erkenntnisse zu Tage gefördert wurden, welche die Lebenswirklichkeit der Menschen in ihren Grundfesten erschütterte. Man denke allein an die Relativität von Zeit und Raum!

[2] Roussel ist dabei in höchstem Maße anzurechnen, dass er nicht in den Hofmannsthalschen Jammer über die Arbitrarität des Moderpilzes „Wort“ einstimmte, die Beliebigkeit der Zeichen nicht als Krise, sondern als Chance verstand; nämlich die Chance gleichlautende Wörter mit unterschiedlichen Bedeutungen (Homonyme) zu kombinieren und zur syntaktischen Fortschreibung seiner Werke zu nutzen. So schuf er aus dem Zufall einen mechanischen, ja mathematischen (da dem Prinzip der Synonyme nicht unähnlichen [s. Michel Foucault – Raymond Roussel, Ffm., 1989, S. 47f.]) Vorgang, der mit der Fließbandproduktion in den Ford-Werken in Detroit (Michigan) um 1910 vergleichbar ist.

[3] Von Duchamps Junggesellenmaschine, dem „Großen Glas“ ganz zu schwiegen und von Franz Kafkas Folterapparat aus der „Strafkolonie“ gar nicht erst anzufangen, der ebenfalls als Junggesellenmaschine, wenn auch mit autoerotischer und/oder religiöser Befriedigungsfunktion eines extremen Masochismus, verstanden werden kann. Eine Idee, die mindestens noch einmal wiederaufgegriffen wurde, nämlich in dem preisgekrönten Musikvideo „Happieness in slavery“ (Regie: Jon Reiss – NSFW, FSK 18!) der Band Nine Inch Nails. Es stellt sich an dieser Stelle auch die Frage, inwieweit Jonathan Messe in seiner öffentlich inszenierten Beziehung zu seiner Mutter, als Junggesellenmaschine verstanden werden kann.

Literaturempfehlungen:

Michel Foucault – Raymond Roussel (über den stationären Buchhandel noch erhältlich!)

Raymod Roussel – Locus Solus

Octavio Paz – Nackte Erscheinung. Das Werk von Marcel Duchamp

Janis Mink – Duchamp. Kunst als Gegenkunst (sehr gute Einführung!)

Herbert Molderings – Duchamp: Parawissenschaft, das Ephemere und der Skeptizismus (das beste, mir bekannte Buch zum tieferen Werkverständnis Duchamps – auch für Laien)

Herbert Molderings – Kunst als Experiment

They are back!

8. März 2013

Wo ich schon mal bei den Inchties und ihrem ausstehenden Comeback war… Ich hatte ganz vergessen das Comeback der für mich wesentlich wichtigeren, mittlerweile vielleicht sogar wichtigsten Band des Planeten feierlich weiter zu verkünden und zu zelebrieren.

Trent Reznor & Co. are back!!! First Tourdates in 2o13:

26.6. Naeba, Japan

28.6. Ansan, South Korea

18.8. Hockenheim, Germany

Touring all over the world and destroying a city near you in 2o13/2o14!

NIN: Discipline – Live at Rehearsals, July 2008 [HD] from Nine Inch Nails on Vimeo.

Ich freu mich wie bekloppt!


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