Posts Tagged ‘Leonard Cohen’

Avalanche

2. Mai 2018
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† 7.11.2016

7. November 2017

I’m traveling light/ it’s au revoir…

Still heartbroken.

to betray the revolution – Cohen-Variationen

3. November 2017

Meinem Buch heimische Arten sollte ursprünglich ein Motto von Leonard Cohen vorangestellt sein. Im Laufe der finalen Bearbeitungen, des Lektorats und der Textauswahl erschien mir aber das jetzige Motto passender. Dennoch gefällt mir der ursprünglich ausgewählte Text noch immer.

Es handelt sich dabei um das 111 Gedicht aus Cohens Buch The Energy of Slaves (1972), übersetzt vom großen Harry Rowohlt.

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Rowohlts Ruf als Übersetzer bedarf sicher keiner Erklärung mehr. Auch diesem Band hat er seinen eigenen Stempel aufgedrückt ohne dem Original gegenüber respektlos zu sein. Ich selbst habe nur dann und wann mal ein Gedicht aus dem Emglischen übersetzt. Seither ist mein Respekt gegenüber denen, die das öfter tun ins Unermessliche gewachsen. Auch weil ich weiß, dass es im Grunde fast unmöglich ist. (The Energy of Slaves –> Die Energie von Sklaven// Die Energie der Sklaven?) Aber ich kann mich auch irren. Mir fällt das freiere Nachdichten jedenfalls wesentlich leichter. Das Original als elastisches Material und Ideengeber für einen semi-eigenen Text.

Wie auch immer. Hier ein paar Variationen des Cohen-Textes

Jeder Mann
hat seine Art
die Revolution zu verraten
Das ist meine

Jeder Mensch
hat seine Art
die Revolution zu verraten
Das ist meine

Jedermann
findet einen Weg
die Revolution zu verraten
Das ist meiner

Jeder
geht seinen Weg
um die Revolution zu verraten
Das ist meiner

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Leonard Cohen – The Energy of Slaves / Die Energie von Sklaven. Deutsch von Harry Rowohlt. Zweitausendeins: Franfurt/Main, 1975.

Im Hafen von Piräus, mit Kleingeld in der Hand

19. Oktober 2017

Manchmal verarscht mich mein Gehirn. Und zwar so richtig. Quält mich mit Ohrwürmern, die aus dem Nichts zu kommen scheinen. Was natürlich nicht stimmt. Ich denke, dass Ohrwürmer immer durch so eine Art Kurzschluss oder Wackelkontakt im Kopf entstehen. Da wird dann was ganz Altes mit etwas Aktuellem in Beziehung gesetzt, ob’s gerade passt oder nicht, ob man will oder nicht.

Ende August bin ich zum ersten Mal nach Griechland gereist. Erst zwei Tage Athen, dann zehn Tage auf Hydra (ja, die „Leonard-Cohen-Insel“ – aber davon vielleicht ein anderes Mal). Hydra ist heute nicht mehr so verschlafen, wie noch in den 1960ern, aber auch immer noch nicht allzu überlaufen von Touristen. Nach Hydra zu reisen hat noch immer etwas Abseitiges. Es gibt hier – zum Glück – keinen Pauschaltourismus. Nach Hydra muss man wollen. Reisen wollen. Vom Hafen in Piräus setzt man mit der Fähre über. Nicht mit einem kleinen Kutter und schon gar nicht mit der attischen Triere. Die Fähren heißen heute Flying Cat oder Flying Dolphin, sind moderne Großraumfähren und jagen mit 40 Knoten über die Hellenic Seaways zu den Saronischen Inseln. Romantisch wird es erst, wenn man in Hydra von Bord geht. Auf einer Insel ohne Autos, auf der man die unzähligen Stufen des Kleinstadt gewordenen Amphitheaters nur zu Fuß oder mit dem Esel erklimmen kann. Ich habe das dankend in Kauf genommen. Nicht nur, dass ich mal wieder für ein paar Tage aus Deutschland weg wollte, vor allem wollte ich den Hafen von Piräus hinter mir lassen.

Der Hafen von Piräus. Ja, das stellt man sich sicher auch sehr romantisch vor. Wenn man an die antike Seefahrt, an Segelschiffe im Mittelmeer denkt, den Attischen Seebund, überhaupt an Hafenromantik, dann denkt man eventuell, vielleicht, bestimmt an den Hafen von Piräus. Mein Hirn hatte mich dahingehend verarscht. Oder war es doch die Schlagersängerin Nicole?

Schon Tage bevor ich gepackt hatte, hatte ich diesen Ohrwurm im Kopf. „Allein in Griechenland, verloren zwischen Sonne, Wind und Meer“ Ich glaube, meine Eltern fanden das in den 1990ern ganz toll und waren damit nicht allein. Eine eingängige Powerschlagerballade zum Träumen, die oft aus dem Küchenradio mit CD-Player schallte.

Uff, ja genau. Diese olle Schote hatte ich tagelang im Ohr. Nicht nur vor Griechenland, nicht nur nach Griechenland, sondern dazwischen auch. Aber nur einmal ganz kurz am Hafen von Piräus, als mich ein zerlumptes, bettelndes Kind, dass sich von hinten an mich heran geschlichen hatte fast zu Tode erschreckte. Dem ich dann aus schlechtem Gewissen eine Münze in die Hand drückte unter den neidischen Blicken der Sonnenbrillen- und Selfiestickverkäufer. Ganz zu schweigen von den Obdachlosen und den Flüchtlingen, die sich am Hafen tummeln und sammeln und hoffen, aber nicht wissen wohin.

Wo genau war das wohl, wo Nicole 1985 mit einem Glas Rotwein in der Hand auf’s Meer blickte? Neben den übervollen Müllcontainern hier? Oder in dem nach Urin stinkenden Wartehäuschen in der prallen Sonne dort? Oder direkt da drüben an den dieselverqualmten Anlegern dieses riesigen Betonbeckens, das der Hafen von Piräus ist und nicht mehr?

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Im Hafen von Piräus. Wenn Sie nah genug an das Bild herangehen, riechen Sie vielleicht das Mittelmeer. (Achten Sie auf Ihre Wertgegenstände!)

Okay, Schlager lügt. Schon klar. Und um ehrlich zu sein: ich hatte keinerlei Vorstellungen vom Hafen in Piräus. Aber was mich dort erwartet hat war die größte, intensivste und auf verquere Weise herzlichste Einladung auf irgendeine griechische Insel überzusetzen, die ich mir vorstellen konnte.

Allein in Griechenland. War ich nicht. Ich hatte überhaupt noch nie Fluchtgedanken im Zusammenhang mit meiner Beziehung. Darum geht es ja eigentlich in Nicoles Schmonzette. Ich, starke, unabhängige Frau, hab genug von dir und fahr‘ jetzt einfach mal weg. So! Schön in Bluejeans Rotwein picheln im Hafen von Piräus, wo du olle Romantikschnarchnase nie mit mir hinwolltest. Immer nur Dosenbier und Fußball in der Joggingbuchse, du Höhlenmensch!

Als ich in der Fähre saß, aus Ermangelung an Alternativen eine Tüte Brotchips knabbernd, hatte ich den Song noch immer oder schon wieder im Kopf. Dabei raste ich doch mit 40 Knoten auf Leonard Cohens Refugium zu und war aufgeregt wie ein Kind an Weihnachten. (Ja, es war sowas wie eine kleinen Pilgerreise. Aber nur am Anfang, ehrlich! Denn das wirklich Unglaubliche, das Zauberhafte an Hydra ist… Na, ein anderes Mal vielleicht.) Hydra rückte näher und ich dachte nicht an Bird on a wire, sondern summte in mich hinein: „Ich lebe einmal so, wie ich mich fühl'“. Hallelujah.

Was macht man da? Auf bewährte Hausmittel zurückreifen natürlich. Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben. Ich hab mir die Kopfhörer in die Ohren gesteckt und Nicole noch einmal schmettern lassen. Und als sich gegen Ende des Songs abzeichnete, dass ich den Ohrwurm nun wirklich mit dem akustischen Spaten in zwei Hälften geteilt hatte, sodass sich nur noch die Enden jammervoll wanden, dachte ich, dass die Verklärung des Hafens von Piräus ja wirklich nicht das Schlimmste an dem Song ist. Pillepalle geradezu im Vergleich zu den letzten Zeilen.

Jetzt bin ich endlich weg, du blödes Machoschwein, hab mir ein paar Gläser genehmigt und hier gibt’s auch andere tolle Leute. Aber nur, bis die Tavernen schließen, dann sind nämliche alle weg und ich gucke blöd auf’s Meer und vermisse dich wie Hölle, Hölle, Hölle. Also komm ich, kleines, sehnsuchtgeladenes Romantikmädchen lieber zu dir zurück.

Ach, patriarchale (Schlager-)Welt voller schöner, schwacher Frauen, die es ohne den straken Mann zuhause nicht schaffen. Was bist du nur für eine Bullshitindustrie. Und kann es vielleicht sein, dass Frauen wie Nicole in diesem Business jahrelang dazu beitrugen ein Frauenbild von Vorvorgestern zu zementieren? Und dass die Frauen, die so gern Nicole hör(t)en nie wirklich zugehört haben?

Ich hab danach ganz schnell Bird on a wire gehört. Leonard Cohen, großer Liebhaber der Frauen, der nicht nur seine eigene, sondern auch die Unabhängigkeit seiner Partnerinnen verteidigte und bedichtete, wie kein zweiter. Marianne Ihlen hat ihn dazu angehalten genau diesen Song unter dem Eindruck ihres gemeinsamen Lebens auf Hydra (ja, und wegen eines Vogels auf ’ner Stromleitung) zu schreiben.

Es ist vielleicht nicht sein bester Song und auch nicht mein Favorit von ihm, aber genau der richtige Begleiter für eine Reise, die sich wie ein Entkommen aus der einen, ein Ankommen in einer anderen Welt anfühlt. Und er hat alles, was der deutsche Schlager auch hat. Nur besser, versteht sich. Sehnsucht, Einsamkeit, Fernweh, Liebe, Alkohol. Doch im Gegensatz zum deutschen Schlager verschweigt er nicht die Bettler, denen man z.B. im Hafen von Piräus begegnet und einen in die Realität zurückholen, sobald man glaubt irgendwohin vor dieser großen, bösen Welt flüchten zu können.

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21. September 2017

They gave me some money for my sad and famous songs
they said the crowd is waiting hurry up or they’ll be gone
but I could not change my style and I guess I never will
so I sing this for the poison snakes on devastation hill…

3 Monate ohne Leonard Cohen

7. Februar 2017

Heute vor drei Monaten starb Leonard Cohen. Und ich finde noch immer nicht die richtigen Worte für diesen Verlust.

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urging Fidel Castro

26. November 2016

Field Commander Cohen, he was our most important spy, wounded in the line of duty, parachuting acid into diplomatic cocktail parties, urging Fidel Castro to abandon fields and castles…

Leonard Cohen 1934 – 2016

11. November 2016

„I said that I am ready to die, recently. I think I was exaggerating. … I intend to live forever.“

– Leonard Cohen (Oct., 2016)

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Ich möchte jetzt nicht in Frankfurt/Main sein, nicht auf der Buchmesse in irgendeiner Halle nichts mitbekommen vom schönen Grau des Sonntagnachmittags

23. Oktober 2016

„Writing allowed me direct access to my imagination to inspiration and, ultimately, to God. I found that through the use of language I was writing God into existence. Language became the blanket that I threw over the invisible man, which gave him shape and form.“

– Nick Cave

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Nachtrag zu Dylan und dem Nobelpreis/ zu Cohen, Cave und Chören

17. Oktober 2016

Ich wollte es gut sein lassen zum Thema Nobelpreis und Bob Dylan. Aber die immer absurder werdende Diskussion darum (bei Facebook, in Kommentarspalten, im Feuilleton überhaupt, in Deutschland und weltweit) ließen ein paar lose Gedanken heraufkommen, die ich aufschreibe um sie los zu werden. Hirnhygiene sozusagen.

  1. Diese Kategorisierung „wahrer Schriftsteller“ in Abgrenzung zu „großen Dichtern“ lässt mir keine Ruhe. Also hab ich mir wieder die Liste der bisherigen Literaturnobelpreisträger angesehen (ich mag Listen) und denke jetzt, dass die Auszeichnung für einen Songwriter vielleicht doch gar nicht so revolutionär ist. Eigentlich reaktiviert und erweitert das Nobelpreiskomitee eine gewisse Tradition, indem sie eben nicht explizit einen Romancier, Dramatiker oder Lyriker auszeichnet. Warum?

    1902 – Theodor Mommsen, erster deutscher Preisträger, war Historiker und Altertumswissenschaftler (keinen Roman, kein Drama oder Gedicht veröffentlicht)

    1908 – Rudolf Eucken, zweiter deutscher Preisträger, heute eigentlich total vergessen (von mir auch), Philosoph (keinen Roman, kein Drama oder Gedicht veröffentlicht)

    1927 – Henri Bergson, Philosoph, der mit seinen Arbeiten zur Zeittheorie fast schon mehr in Richtung Naturwissenschaft dachte (keinen Roman, kein Drama oder Gedicht veröffentlicht)

    1953 – Winston Churchill, ausgezeichnet u.a. für (Obacht!) seine Redekunst

    1964 – Jean-Paul Sartre, hat abgelehnt, ok, aber hätte den Preis bekommen sollen und war definitiv mehr Philosoph als „wahrer Schriftsteller“ oder kann man das eigentlich gar nicht immer so auseinanderklamüsern?

    2015 – Swetlana Alexijewitsch, die v.a. für ihr Sachbuchwerk bekannt ist

  2. 2004 bekam Elfriede Jelinek den Literaturnobelpreis explizit „für den musikalischen Fluss von Stimmen und Gegenstimmen in Romanen und Dramen“. Die Musikalität ihrer Sprache ist auch immer wieder ein Punkt, den Literaturwissenschaftler, Kritiker und sonstige Jelinek-Fans nicht müde werden zu betonen. Jelinek selbst, so habe ich es mal in einem TV-Interview gesehen, versteht ihr literarisches Schreiben als Komposition und ist der Meinung, dass Menschen ohne eine gewisse Musikalität es wohl eher schwer haben zu schreiben. (Sinngemäß aus dem Gedächtnis zitiert.)
  3. Ich wurde (via Facebook) gefragt: Wenn ich Leonard Cohen für den besseren Songwriter und Dichter halte, wäre er dann nicht der bessere Preisträger gewesen?
    Jein. Ich denke Dylan ist dahingehend die bessere Wahl, da es beim Nobelpreis nicht allein um die Qualität des Werkes, sondern auch um die Dimension der Wirkung geht. Oder zumindest gehen sollte. Auch laut Testament Alfred Nobels. In dieser Disziplin schlägt der Amerikaner wohl den Kanadier. Andererseits ist die Liste der Künstler, die sich explizit auf Cohen als Vorbild berufen wohl ebenso lang, wie die Liste der Dylan-Apologeten. Also… schwierige Frage.
    Da ich ja überhaupt nicht mehr an die Zuerkennung des Preises an Dylan glaubte, hatte ich mich insgeheim dem Traum hingegeben Dylan und Cohen könnten die ersten Doppelpreisträger seit 1966 (Samuel Agnon/Nelly Sachs) sein.
  4. Es kam die Frage auf: Warum wird allgemein so oft von Leonard Cohen als bessere Alternative gesprochen, wo es doch noch so viele andere (narrative) Songwriter mit großen Werk gibt? Z.B. Tom Waits, Björk oder Nick Cave.
    Ich denke man sollte jetzt nicht automatisch alle Songwriter auf ihre potentiellen Nobelpreisqualitäten abklopfen. Zumindest habe ich u.a. diesen Gedanken als eine Angst der „wahren Schriftsteller“ wahrgenommen. Also dass jetzt nur noch Popkünstler ausgezeichnet werden. Ich bin bereit zuzugeben, dass auch der gewisse Legendenstatus Dylans zur diesjährigen Entscheidung beigetragen hat.
  5. Was ist eigentlich narratives Songwriting bzw. was qualifiziert es mit „echter Literatur“ auf eine Stufe gestellt zu werden?
    Es macht meiner Meinung nach einen fundamentalen Unterschied, ob ich als Pop- und Schlagersternchen etwas bieder-verklemmt von Liebe und Sex singe (99% aller deutschen Schlager) oder ob ich mich bewusst in die literarische Tradition des singenden Geschichtenerzählers stelle. Und diese reicht nun einmal bis zu dem uns heute bekannten Ursprung Homer zurück. Ich hatte das im letzten langen Artikel zu Dylan schon angedeutet, aber gilt ebenso für Cohen, Waits und Cave. Diese Songwriter schreiben in einer Tradition, die sich nicht allein (und eigentlich nur in geringem Maße) auf musikalisch-popkulturelle Entwicklung beruft. Sie schreiben in der Tradition der europäischen und nordamerikanischen Literaturgeschichte, entwickeln den Großteil ihrer Songs vor dem kulturhistorischen Hintergrund aus Mythen, Legenden, antiken Sagen, religiösen Überlieferungen, großen Erzählungen, Arbeiterliedern, Gospels etc. etc. etc. Das alles natürlich in einem Abgleich mit persönlichen Erfahrungen, Eindrücken, Gefühlen. Somit unterscheidet sich die Arbeitsweise dieser Songwriter kaum von der Arbeit „wahrer Schriftsteller“.
    Woher ich das wissen will? Ich bin ein Künstlerbiografien/-dokumentationen-Junkie. Das heißt nicht, dass ich es weiß. Aber ich vermute es aus verschiedenen Gründen. Schaut man sich nur z.B. den Film 20.000 Days on Earth an und/oder liest das Buch The Sickbag Song, wird schnell klar, dass Nick Cave genau das Gleiche tut, was auch ein Schriftsteller macht. Einziger Unterschied: er singt die Ergebnisse seiner Arbeit.
  6. Leonard Cohen? Hat der immer noch seinen peinlichen 80ern-Diskofrauenchor dabei?
    Die Frage nach dem Frauenchor bei Cohen wird von Nicht-Cohen-Hörern überraschend oft gestellt bzw. wird der Chor immer mal wieder gegen seine Musik verwendet. (Also, das ist meine subjektive Erfahrung aus diversen Musikdiskussionen.) Dabei ist der Chor bei Cohen eines der besten Beispiele für das narrative Songwriting in literarischer Tradition. Denn er erfüllt hier oft die Funktion des Chors im antiken Drama, kommentiert den Song, hebt wichtige Stellen im Text hervor, wahrt ein gewisses Strukturprinzip. Ist letztlich auch eine Art Sirenengesang. Auf die Spitze getrieben im legendären First we take Manhattan.

    (Der Einsatz des Frauenchors, den es in Cohens Musik ja nicht von Anfang an gab, hat zudem persönliche und biografische Gründe, die allesamt wirklich interessant sind. Aber ich denke es soll an dieser Stelle genug sein. Eine interdisziplinäre Abschlussarbeit zur Funktion des Chors in Leonard Cohens Musik wäre mal was Interessantes. Nur so als Idee für die Studenten, die das hier vielleicht lesen. 😉 )


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