Posts Tagged ‘Fixpoetry’

Der Bot des Autors

28. Februar 2018

Ein Schaf strickt eine Socke aus der eigenen Wolle. Oder zumindest aus einem Wollfaden, in den es eingewickelt ist. Die kleine Illustration auf dem Buchcover könnte auch eine der unzähligen Figuren sein, die Clemens Setz in Wolken, bröckelndem Putz oder Pfützen entdeckt. Und sie dient natürlich als Metapher für sein neues Buch Bot, das angeblich ein Gespräch ohne Autor darstellt. Dabei ist nicht nur der Autor, sondern bisweilen auch der Mensch Clemens Setz in diesem Buch sehr präsent.

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Dabei wollte Setz sich doch eigentlich dem Gespräch entziehen, als er bemerkte, dass er die von der Lektorin Angelika Klammer gestellten Fragen nicht oder nur recht uninspiriert beantworten konnte. Die Lösung für das Problem fand sich in „einer elendslangen Worddatei“, dem Journal des Autors, das dieser als „ausgelagerte Seele“ bezeichnet. Statt dem Autor stellte Klammer ihre Fragen der Datei. Mit künstlicher Intelligenz oder gar Robotik hat das nichts zu tun. Es ist ein simples Suchen nach Schlagworten und Zitieren.

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75

6. Dezember 2017

Peter Handke wird heute 75. Ich wünsche ihm von Herzen noch viele Jahre. Meine Besprechung seines „Letzten Epos“ Die Obstdiebin kann man jetzt auf fixpoetry.com lesen.

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Auf Seite 166 dieser „einfachen Fahrt ins Landesinnere“ sagt der Ich-Erzähler, der seinem Autor Peter Handke zum Verwechseln ähnlich ist, ähnlich sein muss: „Es ist jetzt die Zeit, zu erzählen, was es mit der »Obstdiebin« auf sich hat; Zeit, zu erzählen, wie aus ihr »Die Obstdiebin« geworden ist.“ Erst nach über einem Viertel also, wenn man den Text quantifizieren möchte, setzt die „eigentliche“ Erzählung von der Obstdiebin und ihrer Wanderung in die und in der Picardie ein. Von einer Handlung, gar einem Plot will ich nicht sprechen, auch wenn man etwas in dieser Richtung nacherzählen könnte. Aber wozu? 166 Seiten, genau genommen 158 Seiten, des Anschubs, des Hinführens zur Erzählung braucht es also, dass der Leser ausreichend vorbereitet, ausgestattet, gewappnet scheint, um der Obstdiebin durchs ländliche Frankreich zu folgen. Und die Seiten davor? Sie sind der Auszug des besagten Ich-Erzählers selbst, aus dem Pariser Vorort Chaville nach Lavilleterte im Vexin. Eine kleine Reise, die noch einmal – ein letztes Mal? – Große Erzählung im Wortsinne „auf den Weg“ bringt, einer Figur nachspürt, die ganz klar vor einem steht und sich dennoch nicht fassen lässt. Die, sich selbst überlassen, vielmehr von sich preisgibt, als wenn ein Ich-Erzähler ihr nachstellt. Weswegen er sich zurückziehen muss, um der Erzählung von der Obstdiebin ihren Lauf zu lassen.

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Der Wiedergänger

13. November 2017

Einem Farmerjungen wird die Enge der winterlichen Einöde zu bedrückend. Bei Nacht beschließt er, sein zu Hause zu verlassen, auch wenn er den Vater in Zorn, die Mutter in Kummer zurücklässt. Nach sieben Tagen des Reitens stirbt das Pferd des Jungens. Zu Fuß erreicht er eine nahe gelegene Stadt, doch Fremde sind hier nicht willkommen. Es fällt nur ein einziger Schuss, aber der ist folgenreich. Der Junge schleppt sich an ein Flussufer und beklagt sich bei seinem Schöpfer. Herr, soll das mein Schicksal sein? Zu sterben, weil ich die Welt sehen wollte, die du geschaffen hast?

Reinhard Kleists Graphic Novel Nick Cave – Mercy on me beginnt dramatisch und mit rasantem Tempo. Doch das ist nur bedingt die Schuld des Autors. Kleist, der mit seinen biografischen Büchern über Johnny Cash, H.P. Lovecraft oder Fidel Castro längst zur ersten Liga internationaler Comiczeichner gehört, orientiert sich in seinem neuesten Werk stark an den Songs seines Protagonisten. Sie sind es, die dem Comic ihre erzählerische Struktur geben, womit sich Kleist ein Stück weit Cave ausliefert, so wie der Farmerjunge in The Hammer Song seinem Schöpfer ausgeliefert ist.

Nick Cave der Musiker, Schriftsteller, Filmemacher ist nicht einfach zu begreifen. Dabei lässt sich sein Leben relativ einfach nacherzählen. Geboren und aufgewachsen im ländlichen Australien, gründete er als Teenager seine erste Band The Boys Next Door, die sich später in The Birthday Party umbenannten. Er verlebte eine intensive Sturm-und-Drang-Zeit in London und West-Berlin, die nicht nur von legendären Punkkonzerten, sondern auch von Heroin und zunehmender künstlerischer Orientierungslosigkeit geprägt war.

[Die ganze Besprechung auf fixpoetry.com]

Die Überbetonung des Politischen

10. November 2017

Es ist schon fast zehn Jahre her, da eröffnete im Deutschen Historischen Museum in Berlin eine Ausstellung mit dem Titel Kassandra. Visionen des Unheils 1914 – 1945. Die Schau zeigte vor allem Werke deutscher Künstler, die aus der historischen Distanz betrachtet als Vorahnungen, wenn nicht sogar Warnungen vor den bevorstehenden Katastrophen des 20. Jahrhunderts gelesen werden können. Nur schien seinerzeit niemand die Zeichen lesen zu können oder zu wollen. Ganz wie in der griechischen Mythologie, in der Kassandra zwar die Zukunft vorhersehen kann, sie jedoch dazu verdammt ist, dass niemand ihren Weissagungen Glauben schenkt.

Als die Ausstellung im November 2008 eröffnete, kam jedoch kaum jemand auf die Idee, ihre Inhalte auf die gegenwärtige Situation in Deutschland zu beziehen. Zwar war die NPD damals in gleich zwei Landtagen vertreten, blamierte sich im parlamentarischen Alltag Sachsens und Mecklenburg-Vorpommerns jedoch bis auf die Knochen und demontierte sich folgerichtig selbst. Und die AfD war „noch nicht mal ein feuchtes Glimmen in den Augen von Bernd Lucke“, wie sich Christian Lindner, freilich in einem ganz anderen Zusammenhang, ausdrückte. Folglich war auch der feuilletonistische Ruf danach, dass Künstler und Schriftsteller viel politischer malen, schreiben, agieren sollen, längst nicht so in Mode wie heute.

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Natürlich blickt man 2017 von einem etwas anderen Standpunkt auf die Bedingungen der Kulturschaffenden der Zwischenkriegszeit zurück. Seit die von der Großen Koalition eingeschläferte Demokratie der Bundesrepublik mit nicht zu unterschätzenden Herausforderungen konfrontiert wird, gehört der panische Rückblick auf und die bisweilen schiefen Vergleiche mit dem Geistes- und Gesellschaftsleben der Weimarer Republik zum Standardrepertoire intellektueller Zeitanalysen, -diagnosen, -prognosen. Nicht, dass derlei Geschichtsbewusstsein, derlei Verweise und Erinnerungen nicht angebracht wären, doch sind es nach wie vor die mit kühlem Kopf und historischem Sachverstand geschriebenen Texte, die am ehesten dazu beitragen, die aktuelle politische Entwicklung gerade auch in ihren historischen Dimensionen richtig einzuordnen.

[Den ganzen Artikel gibt es auf fixpoetry.com]

Die Mitschrift des Wirklichen

23. Juli 2017

Journalromane, Journalgeschichten, Journalsätze hat Jürgen Becker einige geschrieben und publiziert. Nun also ein Journalgedicht mit dem Titel Graugänse über Toronto, das irgendein Scherzkeks im Wikipedia-Artikel des Autors mit dem Gattungszusatz [Kurzprosa] versehen hat. Da kann man schon mal schmunzeln. Die Gattungsfrage, bei der nicht mehr nur Autoren und Kritiker, sondern mittlerweile sogar Literaturwissenschaftler müde abwinken, sie wird hier und da doch noch gestellt, ist scheinbar nicht ganz und gar überwunden. Und wenn mich auch zuerst die Bezeichnung Journalgedicht auf Beckers neues Buch aufmerksam werden ließ, so merkt man doch gleich auf Seite eins, das in Gattungen zu denken hier vollkommen irrelevant ist.

… Neue Formate,
ich komme auch nicht mehr mit.


Es geht um die Mitschrift
des Wirklichen, und wie es die Schrift verändert –

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Den ganzen Artikel hier lesen.

New York ist die Spitze, der Gipfel der Welt.

10. Oktober 2016

In der an Gründungsmythen nicht armen Geschichte der ästhetischen Moderne gilt John Dos Passos‘ Roman „Manhattan Transfer“ von 1925 unbestritten als Meilenstein des experimentellen Erzählens und vielleicht als erster Großstadtroman überhaupt. Bereits 1927 erschien eine erste Übersetzung des Romans im S. Fischer Verlag auf Deutsch. Wiederum zwei Jahre später folgte, ebenfalls bei S. Fischer, Alfred Döblins deutsches „Pendant“ dazu, „Berlin Alexanderplatz“, das ebenso wie „Manhattan Transfer“ bis heute zu den Klassikern moderner Erzählliteratur gehört.

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Zahlreiche Autoren haben sich seither auf Dos Passos, Döblin oder gleich auf beide berufen, wenn es darum ging, komplexe, von geschlossener Stringenz abweichende Erzählmethoden in ihren Romanen anzuwenden. Zuletzt etwa der Leipziger Clemens Meyer, der keinen Hehl daraus macht, dass vor allem Manhattan Transfer großen Einfluss auf die Entstehung seines eigenen Großstadtepos „Im Stein“ (2013, wiederum S. Fischer) hatte. Es ist daher keine große Überraschung, dass Meyer das Nachwort zu der nun erschienenen Neuübersetzung von Dos Passos‘ mit Abstand bekanntestem Werk beigesteuert hat.

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Mehr Feuer, keine Angst

15. August 2016

Clemens Meyers Frankfurter Poetikvorlesungen „Der Untergang der Äkschn GmbH“

Reden wir nicht über das Feuilleton. Reden wir nicht über den Literaturbetrieb. Reden wir nicht über das Bildungsbürgertum. Reden wir nicht über Konventionen, Sensationen und Exotik. Reden wir nicht über Tätowierungen, Inszenierungen und Bier. Reden wir nicht über Leipzig, Leipzig-Ost, Süd, West, Nord. Reden wir über Literatur. Und darüber, wie Clemens Meyer darüber redet.

Mit „Der Untergang der Äkschn GmbH“ sind seine Frankfurter Poetikvorlesungen überschrieben, die jetzt in Buchform veröffentlicht wurden – zumindest vier der fünf Vorlesungen (was mit der letzten passiert ist, erfährt man nicht). Ihre Kernthemen, u.a. Retsina, Thüringer Klöße und Bratwürste, werden jedoch in einem Register erklärt bzw. bearbeitet.

Frage: Was hat das mit Literatur zu tun?
Antwort der Äkschn GmbH: Alles hat mit allem zu tun.

Die Äkschn GmbH ist Meyers persönlicher Kanon aus Schriftstellern, Regisseuren, Künstlern, die ihn beeinflussen, beeindrucken und die letztlich in seinen eigenen Büchern beinhaltet sind. Denn egal, was man bisher so von den Poetikvorlesungen gehört haben mag – so unkonventionell, wie man Meyer und sein Schreiben gern darstellt, sind die Texte dann auch wieder nicht. Wie zahlreiche andere Autoren vor ihm lotet auch Meyer sein eigenes Werk im Rahmen der Vorlesungen aus und gibt unzählige Hinweise darauf, wie vor allem sein letzter Roman „Im Stein“ zustande kam und was er alles beinhaltet.

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Dante und die Raumfahrt

1. August 2016

Der Leipziger Anglist Elmar Schenkel hat sich über seine akademische Arbeit hinaus längst einen Namen als Essayist gemacht. Nun hat er ein Buch veröffentlicht, in dem es nicht nur um die Zusammenhänge von Literatur und Wissenschaft geht, sondern selbst die Grenzen zwischen akademischer Studie und literarischem Essay verwischt werden. Solche Bücher machen besonders Spaß, denn sie zeugen von einem ganzheitlichen Interesse an der Welt und davon, sie mit ganzheitlichen oder zumindest interdisziplinären Fragestellungen begreifen zu wollen. Dass Schenkel jedoch nicht zu einer lückenlosen Darstellung des gesamten Diskursfeldes kommen kann, muss dem Leser klar sein. Vielmehr setzt er spotlights auf ausgesuchte Episoden der seit der Antike bestehenden Wechselbeziehung zwischen literarischen Werken und technischen Entwicklungen. Und er erzählt von den Träumen derjenigen, die an dem einen, an dem anderen oder gar an beidem feilten … wie etwa Johannes Kepler, sozusagen der Titelheld dieser Essaysammlung.

„Kepler beschrieb 1609 einen Traum über die Reise zum Mond. Diese Traumgeschichte besprenkelte er über die nächsten Jahre hin mit vielen Fußnoten wissenschaftlicher, autobiographischer und verspielter Art. Man könnte diesen Text als das erste Werk der Science-Fiction bezeichnen, denn hier wird erstmals eine fast mittelalterliche Traumvision mit der neuen kopernikanischen Wissenschaft verbunden.“

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Nachzufolgen ist nicht genug

7. Juni 2016

Uwe Kolbe über Bertolt Brecht und die Nachgeborenen

Eigentlich ist es für mich als 1986-, und damit Nach-Nach-Geborenen fast unmöglich, Uwe Kolbes neues Buch über Bertolt Brecht angemessen zu besprechen. Es sei denn, ich wäre absolut sattelfest in Sachen DDR-Literatur, -betrieb und -geschichte. Ich bin es nicht, um das gleich vorweg zu nehmen. Und ich bin es auch nicht in Uwe Kolbes Werk, geschweige denn seiner Biografie. Ich interessiere mich einfach nur für Brecht. Ob ich damit wirklich zur Zielgruppe dieses Buches gehöre, kann ich auch nach dem Lesen nicht endgültig beantworten.

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Das liegt unter anderem daran, dass es in Kolbes Essay nur bedingt um Bertolt Brecht geht. Natürlich ist der große, vielleicht größte deutsche Dichter des 20. Jahrhunderts zunächst der Protagonist dieses Textes. Kolbe liefert einen Abriss von Brechts Biografie, erzählt wie es zur Übersiedlung in die DDR, zur Gründung des Berliner Ensembles kam, wer seine Mitarbeiter waren und vor allem dass er, Brecht, ein gegen alle moralischen Bedenken überzeugter Stalinist war. Das heißt, Brecht hatte hinsichtlich der Verwirklichung des Kommunismus nach sowjetischem Vorbild keinerlei moralische Bedenken. Seine Rolle bei der Etablierung der DDR schätzt Kolbe als überaus gewichtig ein.

„Brecht, der große Brecht, war der Dichter von Weltrang, der erste namhafte Intellektuelle, der den sozialistischen Staat auf deutschen Boden legitimierte.“

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Nochmal Houellebecq – Seine Gedichte

27. Mai 2016

Die Kanonisierung der Werke Michel Houellebecqs hat begonnen. Vor allem in Frankreich, wo im Januar diesen Jahres der erste Band einer entsprechenden Werkausgabe erschien. Das Vorwort dazu hat der Autor selbst verfasst. Sicher ist sicher. Aber auch in Deutschland scheint man darauf bedacht zu sein, vergriffene bzw. auf verschiedene Verlage verteilte Bücher des Franzosen endlich unter einen  Hut zu bringen. In einheitlichem Design, versteht sich. Allerspätestens mit den Reaktionen auf seinen letzten Roman Unterwerfung (2015) hat nun jeder, den es interessiert, verstanden: Houellebecq hat sich fest in die europäische Literaturgeschichte eingeschrieben. Dass der Verlag Dumont die deutschsprachigen Leser in kurzer Folge mit Neuausgaben seiner Romane und sogar seiner Essays und Gedichte versorgt, scheint also folgerichtig. (Und lässt auf eine Neuausgabe von Houellebecqs Essay über H.P. Lovecraft hoffen.)

Gesammelte Gedichte

Der nun erschienene Band Gesammelte Gedichte fasst die vier Lyrik-Einzeltitel Der Sinn des Kampfes (1996), Suche nach Glück (1997), Wiedergeburt (1999) und Gestalt des letzten Ufers (2013) zusammen. Nicht mehr und nicht weniger. Das heißt, es gibt weder ein Vor- noch ein Nachwort, geschweige denn einen angehängten Kommentar zur Entstehung der Texte oder ähnliche editorische Zugaben. Eine eventuell angebrachte Neuübersetzung der Texte fand ebenfalls nicht statt. Angebracht wäre sie wohl deswegen, da Hinrich Schmidt-Henkel, der den Löwenanteil der Gedichte übersetzt hat, uns auf Deutsch gewissermaßen einen anderen lyrischen Houellebecq lesen lässt, als er im französischen Original vorliegt. Denn Houellebecq reimt vom ersten bis zum letzten Gedicht fast durchgehend und auf Teufel komm raus, was mitunter sehr bemüht wirkt. Überhaupt ist auffällig, dass Houellebecq sich hinsichtlich Reim, Metrum und Form recht klassisch und meist geradezu puristisch verhält. Neben vereinzelten Sonetten bevorzugt er vor allem Gedichte von drei bis vier Strophen à vier Verse, jambisch oder trochäisch, ab und zu mal ein Alexandriner.

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