Posts Tagged ‘Die Ärzte’

Aktion Arschloch!

4. September 2015

Die Lage ist mittlerweile so prekär, dass jede Geste hilft. Also macht einfach mit.

http://www.aktion-arschloch.de/

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Nova Musicae!?

23. März 2012

Die treuen Leser unter euch wissen, welchen Stellenwert Die Toten Hosen bei mir haben. Die weniger treuen können es hier nachlesen. Nun ist es so, dass ich trotz aller Verehrung auch irgendwie immer ein wenig zusammenzucke, wenn die nicht mehr ganz so taufrischen Düsseldorfer ein neues Album ankündigen. Ob ich mich darauf freue oder nicht hängt meist von der erste Single ab und die haben in den letzten Jahren eher mäßige Ersteindrücke(!) hinterlassen. Jetzt erschien „Tage wie diese“ als erste Auskopplung des kommenden Albums „Ballast der Republik“. Und ganz ehrlich: ich find’s toll.

Interessanterweise bringen auch die Ärzte im April ein neues Album auf den Markt. Es wird „auch“ heißen und die erste Single „zeiDverschwÄndung“ ist eine ebensolche. Aber seht und hört selbst.

Gott sei Dank gibt es immer noch das Farin Urlaub Racing Team! Naja, wer Hosen sagt, der muss auch Ärzte sagen – und wer Gott sagt, muss auch dem Teufel seine 3 Minuten 30 geben. So geschehen auf der jüngst zurückliegenden ECHO-Verleihung. Dort gaben sich, die von mir ebenfalls hochgeschätzten, aber irgendwie auch schon über ihren Zenit geschrittenen Herren von Rammstein die Ehre. Im Gepäck hatten sie statt Sänger Till Lindemann den früher von mir einmal hoch- und höchstgeschätzten Marilyn Manson. (Mann, Mann, Mann… war der mal gut. Wie kann man nur so absinken…) Ein Auftritt wie ich ihn mir vor 10 Jahren nicht sehnlicher gewünscht hätte, wurde jetzt Realität. Ein Schauspiel, aber ach ein Schauspiel nur. Da singt der immer noch recht dickliche Manson, dessen Körper nie zum Dicksein bestimmt war (was man auch sieht) mit letzter Luft einen 16 Jahre alten Hit (ein Superhit seiner Zeit!) und Rammstein spielen brav das runter, was 1996 genau so auf „AntiChrist SuperStar“ zu hören war. Kein Duett, keine neuen Arrangements – nix neues. Schade, das hätte was Großes werden können. Aber eben vor zehn Jahren. So komme ich nicht umhin den Gedanken zu denken, dass Rammstein hier lediglich versuchen einen der ehemals größten Altenative-Rocker nach einem peinlichen Absturz wieder auf die Beine zu helfen. Und das kann natürlich nur mit alten Hits gelingen, weil nach 2003 nur noch Bullshit von Manson kam.

109 Lieblingslieder – Teil 21

21. September 2011

55. Die Ärzte – Monika

Naja, die Ärzte eben. Jeder kennt sie und fast jeder hört sie irgendwie, die wenigsten haben aber ne wirkliche Meinung zur selbsternannten besten Band der Welt. Zwischen meinem 10. und 14. Lebensjahr waren mir die Ärzte sehr wichtig. Heute sind sie nur noch eine Begleiterscheinung meiner musikalischen Biografie. Viele viele Lieder finde ich heute immer noch super (sowohl von den alten, als auch von den neuen), vieles ist aber schlicht überflüssig geworden. Stellvertretend für all das, was ich an den Ärzten liebe: Monika.

109 Lieblingslieder – Teil 17

27. August 2011

Nine Inch Nails

48. Survivalism
49. Zero-Sum (Optimal)
50. Head like a hole
51. We’re in this together

Nine Inch Nails haben Anfang der 1990er nicht weniger zur Revolution der Rockmusik beigetragen wie etwa Nirvana. Das mag viele ungläubige Gesichter hervorrufen, ist aber eine Tatsache. Denn NIN haben de facto den Industrial Rock erfunden und ohne sie hätte es Größen wie Marilyn Manson, Rammstein, Filter oder Rob Zombie nie gegeben. Aber damit auch genug des Geschichtsunterrichts – das kann man ja alles selbst rausfinden.

Zu NIN bin ich eigentlich erst relativ spät gekommen. Das Fragile-Album (1999)  habe ich knapp verpasst, für The Downward Spiral (1994) war ich ohnehin zu jung. Also bin ich erst mit With Teeth (2005) so richtig eingestiegen. Und mit „so richtig“ meine ich SO RICHTIG. Natürlich hatte ich schon vor 2005 viel NIN gehört, aber nie so richtig mein Herz daran gehängt, wie es im Zuge von With Teeth geschah. Rückblickend betrachtet nicht das beste Album von Trent Reznor (NIN-Mastermind und einziges ständiges Mitglied), aber eines der besten. Wobei man sich ernsthaft fragen muss, ob es überhaupt wirklich schlechte NIN-Alben gibt. Denn jede Platte hat ihr eigenes Gepräge. Auch wenn Reznor in den späteren Jahren nicht immer durch musikalische Innovation überzeugte, dann überzeugte er durch konzeptionelle. Mit Year Zero (2007) schaffte er eines der dichtesten Konzeptalben der letzten Jahrzehnte. Ein wahnsinns Kosmos, der weit, weit, weit über die CD hinausreicht. Ruhig mal recherchieren. 😉

Die Aufnahme stammt vom Hurricane 2009. Damals war ich vor allem wegen NIN auf dem Festival. Habe bei ihrem Auftritt fast ganz vorn gestanden und die Offenbarung erfahren. Was für eine Band – der Soundtrack meiner Seele.

Und weil’s einfach zu schön ist, diesen noch…

This terrible shit on the other stage were… Die Ärzte! 🙂


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