Archive for the ‘Prosa’ Category

Zeitzünder: German Gothic

26. März 2017

Mein Text German Gothic erscheint in der Rubrik Zeitzünder: Politik & Poesie auf den Seiten der Signaturen. Hier klicken.

Abgespult

21. Oktober 2016

Ich habe Christian Krachts neuen Roman bereits vor einem Monat gelesen und besprochen. Da die Rezension aber erst heute erschien, wirkt der Anfang jetzt wohl etwas merkwürdig. Ein nachgeschobener Nachzügler sozusagen…

‚Und zu guter Letzt…‘ wurde am 13. September auf Christian Krachts Facebook-Profil noch die Besprechung seines neuen Romans ‚Die Toten‘ in der taz geteilt. Da war das Buch gerade einmal sechs Tage alt, die Sperrfrist von manchen Kritikern längst ignoriert und die Diskussion(en) über die Neuerscheinung in vollem Gange. Sie ist es immer noch, und auch die eine oder andere Besprechung trudelt noch dem mit Höchstgeschwindigkeit durchs Feuilleton gepreschten Hype hinterher. Aber man bekam durch das Posting den Eindruck, dass Autor und Verlag in Rekordzeit fast schon etwas müde waren vom erwartungsgemäß umfassenden Medienecho aus vereinzelten Verrissen, einiger Ratlosigkeit und viel, viel Lobhudelei. Dabei ging die wirklich interessante Betrachtung von Krachts neuem Roman doch erst richtig los, als Lukas Valtin sich im Blog der Literaturzeitschrift Metamorphosen von der klassischen Rezension löste und die Literaturkritik in ihrem Umgang mit Die Toten einer essayistischen Prüfung unterzog.

Die Toten

Und tatsächlich scheint diese medienkritische oder zumindest die Medien reflektierende Herangehensweise zwingend, denn wie schon bei Erscheinen von Krachts letztem Roman ‚Imperium‘ (2012) wird in den Feuilletons zunächst auffällig wenig über Die Toten, also den Text an sich gesprochen, so zumindest mein Eindruck. Vielmehr werden Fragen über die Abhängigkeit des Romans von seinem Autor gestellt. Ob man das Buch genauso oder genau so lesen würde, wäre es nicht von Kracht geschrieben? (Müßig zu fragen, da er es nun einmal geschrieben hat.) Ob man sich aufgrund seiner Interviews nichts ständig die Frage stellen müsse, ob der Autor einen nur (Pardon) verarscht, oder ob er Lesern, Kritikern und anderen Autoren doch schlichtweg überlegen ist (die ganz und gar verinnerlichte, ironisch-distanzierte Haltung – Indikator oder Beweis?)?

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„final image“ – Illustrator/in gesucht!

22. Juni 2016

Liebe Menschen,

für die Illustration eines Prosagedichtzyklus‘ suche ich eine/n Illustrator/in, der/die bereit ist zehn kleinformatige Zeichnungen/Grafiken/Collagen anzufertigen. Es handelt sich dabei um Interpretationen letzter Fotos verstorbener Persönlichkeiten. Der Zyklus soll Teil meines nächsten Buches sein.

Hier ein Beispiel:

lemmy last picture 16-12-15 la

Lemmy Kilmister, Los Angeles, 16. Dezember 2015. das ging alles so wahnsinnig schnell. von England um die Welt bis nach LA in vier Tagen. und immer noch lauter als irgendwer sonst. es war ein verdammt guter Lauf, drauf geschissen. auch wenn die Luft etwas dünn wird zwischen Haut und Knochen, ein Jack mit Coke passt immer noch rein. am Ende hast du wie immer Recht behalten – der viele Zucker bringt einen um.

Sowie der Text das Foto interpretiert, sollen die Illustrationen wiederum das Text-Bild-Gefüge interpretieren, sodass mehr entsteht, als nur ein abgemaltes Foto. Bei Interesse am Projekt und für die Details meldet euch bitte bei mir (Mario) unter clarknova [at] gmx [punkt] net

Danke!

Über die Romane von Leonard Cohen

16. Februar 2016

Dass Leonard Cohen nicht nur Musiker ist, sondern auch Schriftsteller wissen eigentlich alle, die sich schon mal ein bisschen mit dem Kanadier beschäftigt haben. Dass die Musik strenggenommen „nur“ Cohens Zweitkarriere ist, wissen schon weniger. Bevor er 1967 sein legendäres Debutalbum Songs of Leonard Cohen veröffentlichte, hatte er bereits sechs Bücher veröffentlicht, darunter die beiden Romane The Favorite Game (1963) und Beautiful Losers (1966), und galt vielen als der Kronprinz der kanadischen Literatur.

2009 und 2013 wurden Cohens Romane von Gregor Hens neu übersetzt und wiederveröffentlicht. Ich befürchte jedoch, dass die Romane heute vor allem als Fanartikel des Musikers angesehen und daher wohl vor allem von Cohen-Anhängern gelesen werden. Wenn überhaupt. Das wäre vor allem deshalb schade, weil besagte Bücher nicht in das heute eher kritisch beäugte Genre des „Musikerromans“ gehören. Daher zwei kurze Leseeindrücke…

WP_20160216_10_29_16_ProDas Lieblingsspiel. Die autobiographisch geprägte Story, um das Aufwachsen von Lawrence Breavman erinnert stark an eine Mischung aus Jack Kerouac und dem frühen Philip Roth. Cohen bringt zwar seinen eigenen sehnsuchtsvollen Sound mit in die Geschichte, der vor allem auf seinen ersten Studioalben dominierte, bleibt in seinem realistischen Erzählstil jedoch ganz der nordamerikanischen Literaturtradition verpflichtet. Von daher erinnert Das Lieblingsspiel doch mehr an Roth, vielleicht auch Updike, als an Kerouac. Bemerkenswert ist jedoch wieviel vom Musiker Cohen bereits in diesem Roman steckt. Und hier lässt sich das Buch doch wirklich nur schwer von seinem singenden Autor trennen. Demenstprechend folgt man dem Protagonisten als Fan ganz gern und lässt sich in aller Ausführlichkeit über die Hürden bei der Suche nach Liebe, Anerkennung und Identität erzählen.

Betrachtet man Cohen jedoch etwas objektiver und liest Das Lieblingsspiel nicht mit der Fan-Brille, wird man ihm streckenweise doch einen gewissen Hang zum redundanten Lamento, wenn nicht gar Selbstmitleid attestieren müssen. – Alles in allem aber ein lesenswerter Roman, für Liebhaber nordamerikanischer Literatur nach 1945.

Ein ganz anderes Kaliber ist jedoch Cohens zweiter Roman Beautiful Losers, auf den es mir hier besonders ankommt. Darin geht es um einen namenlosen Protagonisten, der nach einer grandios wie turbulent gescheiterten, bi-sexuellen Dreiecksbeziehung, sein Seelenheil in der wissenschaftlichen Aufarbeitung des Lebens und Wirkens von Catherine (Kateri) Tekakwitha sucht. (Die konvertierte Indianerin aus dem 17. Jhd. gab es wirklich. 2013 wurde sie von Benedikt XVI. heilig gesprochen.)

Als das Buch 1966 nach langem Zögern seitens des Verlages erschien, wurde es von der Kritik fast einstimming verrissen. „Total unverständlich“ und „unlesbar“ waren dabei noch die harmlosesten Schlagworte, der schlichtweg überforderten Rezensenten. Rückblickend wundert das nicht, denn Cohen wendet sich hier radikal vom klassisch-realistischen Erzählen und seinem poetischen gentleman-Sound ab. In Collagen, Cut-ups, unangekündigten Perspektiv- und Erzählstimmenwechsel etc. schreibt er einen Text, der ganz und gar auf der künstlerischen Höhe seiner Zeit ist und das komplette Repertoire der klassisch-modernen Avantgarde, besonders aber der Beat-Literatur rezipiert.

Der bis dahin hofierte Jungdichter Leonard Cohen hatte sich mit Pauken und Trompeten vom Mainstream verabschiedet und fiel ausgerechnet mit dem Roman in Ungnade, der wohl die Postmoderne in der kanadischen Literatur einläutete. (Worauf man heute natürlich mächtig stolz ist.) Das verstand man damals noch nicht, weil der höfliche junge Mann auf einmal kantig, respektlos und vulgär die Möglichkeiten des Erzählens auslotete. Und noch bis heute treue und nostalgische Fans damit vor den Kopf stößt, die beim Lesen des Wortes „Fotze“ aus den Hausschuhen kippen.

Nein, das ist nicht der Leonard Cohen, den man zu kennen glaubt. Das ist ein wagemutiger Autor, der seinen erworbenen Lorbeer verbrennt und die radikale Freiheit der Literatur sucht.WP_20160216_10_29_26_Pro

Das vom Verlag so genannte „Kultbuch“ war bei Erscheinen auch wenig erfolgreich und verbreitete sich ganz und gar nicht in „Windeseile“, wie der Klappentext sagt. Nur eine handvoll Künstler wusste es zunächst wirklich zu schätzen. Zu den ersten und prominentesten Fans von Beautiful Losers zählte u.a. Lou Reed. Heute steckt das Buch vielleicht in dem Dilemma, dass es nicht für Cohen-Fans, sondern Liebhaber experimenteller Literatur geschrieben wurde; von ersteren jedoch abgelehnt, von letzteren nicht wahrgenommen wird.

Im Herzen Dunkeldeutschlands

8. Dezember 2015

[Seit 2004, als ich den Roman „Langsamer Walzer“ gelesen habe (leider nur noch im Taschenbuch mit dem hässlichen, ganz und gar unpassenden Cover erhältlich – aber egal, der Text zählt), gehört Henning Ahrens zu meinen absoluten Lieblingsautoren. In seinen Romanen verbinden sich Realität und Phantastik auf genau die dosierte Weise, wie ich sie mir von einer Literatur wünsche, die durch Abseitiges den Blick für Wesentliches, empirisch Überprüfbares schärft. Lest unbedingt alles von Henning Ahrens – auch die Lyrik!]

Sechs Jahre sind seit dem Erscheinen des letzten Buches von Henning Ahrens vergangen. In seinem Provinzlexikon (2009 im Knaus Verlag) wägte er das Landleben ab, lotete es aus, fand Schönes, Eigentümliches, aber auch Indiskutables. In Ahrens‘ gesamtem bisherigen Werk spielt die Provinz immer wieder eine zentrale Rolle, doch nie zuvor war sie so eindeutig klassifiziert, so eindeutig negativ bewertet wie in seinem aktuellen Roman Glantz und Gloria. Eine Abrechnung?

 

Ahrens führt seinen Protagonisten Rock Oldekop an den Ort seiner Kindheit. In dem kleinen Ort Glantz versucht Oldekop herauszufinden, warum sein Elternhaus vor Jahren abbrannte. Aber keine Sorge; auf der Grundlage dieses Settings entwickelt sich schon nach wenigen Seiten weitaus mehr als die typische Geschichte um eine Figur, die in ihre Vergangenheit reist, um das dunkle Geheimnis ihrer Familie aufzudecken und sich dabei selbst zu finden und die große Liebe gleich dazu. Dabei sind alle Grundzutaten vorhanden: die fremdelnde Heimat, der kauzige Sonderling, der Rock Oldekop aufnimmt, eine gescheiterte Ehe und natürlich Gloria. Die junge, attraktive Ärztin will sich mit besten Absichten und einer eigenen Praxis in Glantz niederlassen. Es ist also alles bereitet für die perfekte, verlogene Landlust-Idylle, wie sie sich nur gentrifizierte Städter ausdenken können.

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Mein Interview mit Henning Ahrens in poet 11.

Auf leuchtenden Pfaden

19. November 2015

„Beschäftigt man sich genauer mit der Geschichte der Texte, die nach Raymond Roussels Tod publiziert worden sind, so scheint es, als hätte sie denselben Gesetzen des Zufalls und Geheimnisses unterlegen, deren Logik sein Leben und Schreiben bis ins letzte bestimmt hat.“ Das war 1989, als man zufällig in neun verstaubten Kartons den Nachlass Roussels unter dem Dach eines Pariser Möbellagers entdeckte und der Bibliothèque nationale übergab. „Nur wenige Tage nachdem man dort den Nachlass Guillaume Apollinaires entgegengenommen hatte.“ Doch während die Werke Apollinaires nicht nur in seinem Heimatland schnell und umfassend aufgearbeitet wurden, ging die (Neu-)Edition seines Zeitgenossen doch eher schleppend voran.

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Zugegeben, Roussels Romane und Erzählungen fordern ein spezielles Lesepublikum. Eines, dass in hohem Maße am Sprachspielerischen, Experimentellen, mitunter Bizarren interessiert ist. Zu Lebzeiten fand er dieses Publikum kaum. Oder muss man sagen, das Publikum fand ihn nicht? Seine Bücher, die er sämtlich auf eigene Kosten und ausschließlich im Verlag Alphonse Lemerre veröffentlichte, blieben weitgehend unbeachtet. Die Inszenierungen seiner für das Theater bearbeiteten Texte erregten hingegen die Pariser Gemüter. Bei einer dieser Skandalaufführungen im Jahre 1912 saß neben Apollinaire und Francis Picabia auch Marcel Duchamp im Publikum. Dieser zeigte sich tief beeindruckt, beschloss mit dem Malen aufzuhören, und widmete sich fortan seinen heute berühmten Kunstexperimenten aus Material und Mechanik. Auch auf die Kerngruppe der Surrealisten um André Breton wirkte Roussel nachhaltig und gilt mit seinem auf assoziativen Gleichlauten basierenden Schreibverfahren als Vorläufer der écriture automatique.

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Lohnt es sich zu überleben?

25. September 2015

Die Faszination für (post-)apokalyptische Szenarien scheint für deutschsprachige Autoren ungebrochen zu sein. Vor allem, wenn sie in verschneiter Winterlandschaft spielen. Heinz Helles zweiter Roman Eigentlich müssten wir tanzen tut genau das, erinnert dabei aber wesentlich mehr an Cormac McCarthy als zum Beispiel an Roman Ehrlich.

Die Ausgangslage wirkt ebenfalls vertraut. Eine Fünfergruppe junger Männer verbringt ein gemeinsames Wochenende auf einer Berghütte. Es wird gesoffen, eine Schneebar gebaut, in gemeinsamen Erinnerungen gekramt. Zu sagen haben sich die fünf aber längst nicht mehr so viel wie früher. Sich diese Entfremdung einzugestehen fällt zumindest dem Ich-Erzähler nicht leicht. Als sie sich auf den Weg zurück ins Tal begeben wollen, sehen sie das Dorf unter ihnen brennen. Schnell wird ihnen klar, dass sie zu den letzten Überlebenden einer Welt gehören, die nicht mehr viel mit dem zu tun hat, was sie bis dahin kannten.

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Nur eine Katzenwäsche

14. September 2015

Weder Tiere, Pflanzen noch Personen wurden bei der Herstellung dieses Buches wissentlich verletzt, steht im Impressum von Karl Wolfgang Flenders Debutroman. Unter dieser Erklärung, die nichts verspricht, außer moralischer Reinwaschung, prangt das FSC-Logo, Forest Stewardship Council. Gedruckt auf säurefreiem und chlorfrei gebleichtem Papier aus verantwortungsvollen Quellen. Dann bin ich beruhigt, auch wenn ich nicht weiß, was eine verantwortungsvolle Quelle ist. Eine schwammige Bezeichnung, wie Honig aus EG- und Nicht-EG-Ländern.

Wenn man Greenwash Inc. gelesen hat, guckt man schon mal etwas genauer hin und hinterfragt solche Versprechen. Aber nicht unbedingt hartnäckiger, als es in der E.ON-Werbung vorgemacht wird. Sagt mal Dumont, wenn ihr immer so viele Bücher druckt, wird es da in Zukunft überhaupt noch genug Bäume geben? Mag sein, dass das zynisch klingt. Sorry. Scheint so, als färbe Thomas Hessel, der Protagonist in Flenders Roman, ein wenig ab. Dabei wirkt er selbst ein wenig abgepaust, von Bret Easton Ellis etwa, von Frédéric Beigbeder und Christian Kracht sowieso. Dass bisher alle Rezensenten von Greenwash Inc. dieselben Vergleiche gezogen haben, spricht nicht unbedingt gegen sie. Denn diese Vergleiche drängen sich mehr als unterschwellig auf.

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Keine Hoffnung auf Licht

27. August 2015

Als Argentinien 2010 das Gastland der Frankfurter Buchmesse war, konnte man hierzulande eine Fülle wahnsinnig interessanter Autoren kennenlernen. Darunter befanden sich außergewöhnliche Stimmen wie Fabián Casas, Martín Kohan, Lola Arias oder Samanta Schweblin, um nur einige zu nennen. Das ganz große Publikum scheinen viele der damals hoch gehandelten Entdeckten aber nicht erreicht zu haben. 2010 ist für die meisten argentinischen Autoren auch das Jahr der letzten Übersetzung ihrer Werke ins Deutsche gewesen. Das liegt möglicherweise daran, dass die oben Genannten nicht gerade als „Wohlfühlautoren“ bezeichnet werden können. Bei ihnen geht es häufig um die Nachwirkungen der Militärdiktatur, um politische Repressionen, die Perspektivlosigkeit der Jugend in Buenos Aires und dem Rest des Landes. Oder, wie im Falle Schweblins, um existenzielle Bedrohungslagen, die sich der Rationalität entziehen und nur durch ein fantastisches, um nicht zu sagen magisches Weltverständnis annähernd greifbar werden.

Den gesamten Beitrag gibt es hier.

Das Mosaik der Zukunft

17. August 2015

Die geometrischen Designerdrogen Kugel, Würfel und Pyramide haben sich in Vladimir Sorokins Universum bestens bewährt. Unvergesslich bleibt jene Szene aus seinem letzten Roman, in der sein Protagonist, der Landarzt Garin, in einer Butze, gebaut aus lebendgebärender Filzpaste, einen amtlichen Pyramide-Trip durch Raum und Zeit schiebt. Der Schneesturm hat sich mittlerweile beruhigt, der Kater ist überwunden. Zeit für eine neue Droge, einen neuen Trip durch ein nicht ganz neues Universum.

Das titelgebende Wundermittel in Sorokins neuem Roman heißt Tellur. Eine Substanz, die ebenso umstritten ist wie der Status den Landes, in dem es abgebaut wird: Telluria. Es liegt auf den Höhen des Altai-Gebirges und wird von dem exzentrischen aber beliebten Präsidenten Jean-François Trocart regiert. Gerade erst wurde der Staat von der Republik Baikal anerkannt. Dem Tellurhandel im Osten sind somit keine Grenzen mehr gesetzt. Einem Eroberer gleich schlägt Trocart zufrieden einen weiteren Tellurnagel in seinen Globus ein. Es ist weder die erste noch die letzte große symbolische Geste in Sorokins Roman.

Die komplette Besprechung gibt es auf fixpoetry.com.


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