Archive for the ‘Allgemein’ Category

parasitenfilm

7. August 2017

Walter Fabian Schmid hat einen Film über die parasitenpresse gemacht.

parasitenpresse

Walter Fabian Schmid hat einen Film über uns gedreht. Gespräche mit den Autor*innen Kathrin Bach, Mario Osterland und Jan Skudlarek und dem Verleger Adrian Kasnitz sowie gespielte Szenen von Kathrin Bach, Walter Fabian Schmid und Fabian Thomas zeigen wichtige Stationen des Verlages von der Geburt der Idee aus der Absage heraus bis heute. Filmidee und Realistation: Walter Fabian Schmid (Schweiz/Deutschland 2017).

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Zuflucht in Deutschland – Texte verfolgter Autoren

30. März 2017

Kultur machen. Gemeinsam. – Ein Gespräch zwischen den Macher*innen von hEFt Erfurt, Literaturfestival Erfurt und In guter Nachbarschaft

17. Februar 2017

In guter Nachbarschaft - Die unabhängige Lesereihe in Thüringen

Am 18.2. findet im Erfurter Club Frau Korte die Veranstaltung „watch us grow.“ statt. Dafür haben sich u.a. vier Kulturinitiativen aus Erfurt bzw. Thüringen zusammengeschlossen. In einem gemeinsamen Chat haben sich die Organisator*innen von In guter Nachbarschaft mit Alexander Platz und Thomas Putz vom hEFt Erfurt, sowie Max Walther vom Literaturfestival Erfurt über die Förderung der freien Kulturszene in Thüringen unterhalten.

Peter Neumann: 2016 war ja miserables Jahr für die Kulturförderung in Erfurt: verspäteter Haushaltbeschluss, umfangreiche Kürzungen, gerade im Bereich der Freien Szene. Der „kulturelle Notstand“ wurde verkündet. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass die Freie Szene immer lebendiger wird, vielfältiger, vernetzter, und auch zunehmend überregional wahrgenommen wird. Letztes Jahr haben sehr viel schöne Dinge stattgefunden: Ich erinnere mich an das Festival der Unlesbarkeit, eine Kooperation von Textil-Festival und Literaturfestival Erfurt, in Jena die „Summer Edition“ von In guter Nachbarschaft. Und jetzt der…

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18.2. – Erfurt – watch us grow.

9. Februar 2017

In guter Nachbarschaft - Die unabhängige Lesereihe in Thüringen

Watch us grow. Literatur + Musik + freie Szene.

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Samstag, 18. Februar 2017 

Frau Korte (Nordbahnhof, Magdeburger Allee 179, 99086 Erfurt)

Einlass: 19 Uhr
Beginn: 20 Uhr

Eintritt: 3,- €

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Als gemeinsamer Auftakt für ein neues Jahr der Zusammenarbeit und Freundschaft treten WIR – In guter Nachbarschaft, Literaturfestival Erfurt, hEFt, HANT – Magazin für Fotografie – offen in Dialog miteinander und lassen, in gewohnter Manier, Literatur für uns sprechen, der Syntax ihr Spiel und dem Abend seinen Lauf.

Vier unabhängige Thüringer Initiativen für Literatur, Photographie, Kunst und Alltag treten geschlossen und vor allem entschieden auf und trotzen bei Frau Korte im Nordbahnhof dem Wetter. Was das heißt? Ganz einfach: Vier Schriftsteller*innen treffen aufeinander, geben & nehmen sich das Wort und machen dadurch vor allem deutlich, dass Literatur und Erfurt sich keineswegs ausschließen.

Mit dabei sind: Kinga Tóth, Franziska Wilhelm, Franziska Ostermann und Michael Donth liest Arno…

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Kathrin Bach: Schwämme

18. Januar 2017

Obacht, liebe Lyrikleser! Kathrin Bachs Debüt ist da!!

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Die Gedichte in dem Band Schwämme von Kathrin Bach tasten vorsichtig eine Landschaft ab, strecken die Hände nach einem Tier, verdrehen sich den Hals, weil sie einem Geräusch nachlauschen. So wie die Sinne alles absorbieren, ordnen und neue Verbindungen herstellen, tun das auch die Gedichte. Sie sind Schwämme, die Sprache und Welt aufsaugen und in ihrem Inneren speichern. Die Landschaft ist sehr körperlich, verwächst mit dem Körper, so als seien wir Menschen nie etwas anderes gewesen als Landschaft.

Kathrin Bach: Schwämme. Gedichte, 14 Seiten, 6,- € (Lyrikreihe Bd. 037) – erscheint heute und ist ab sofort lieferbar

lr037-bach_kleenKathrin Bach, geboren 1988 in Wiesbaden, studierte Literarisches Schreiben in Hildesheim. Erhielt den 2. Preis beim Lyrikpreis München 2014 und war Finalistin beim 22. open mike. Veröffentlichungen finden sich u.a. im Jahrbuch der Lyrik 2015, in Akzente, manuskripte und Lyrik von Jetzt 3. Lebt nach einem längeren Aufenthalt…

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Lyrik für alle! – 3. Babelsprech-Konferenz Salzburg 2016

22. November 2016

Im Dezember 2016 wird die dritte Auflage der Babesprech-Konferenz in Salzburg stattfinden. Das Treffen der mehr als 25 ausgewählten Autor*innen aus sieben Ländern (Österreich, Deutschland, Schweiz, Liechtenstein, Italien, Slowenien, Ukraine) dient dem Austausch, der gemeinsamen Produktion und auch der öffentlichen Präsentation.

Ich werde als Konferenz-/Festivalblogger dabei sein. Für alle, die es nicht nach Salzburg schaffen, gibt es einen Livestream.

Alle Infos auf lyrikfueralle.at

Leonard Cohen 1934 – 2016

11. November 2016

„I said that I am ready to die, recently. I think I was exaggerating. … I intend to live forever.“

– Leonard Cohen (Oct., 2016)

leonard_cohen_2181

 

Schlachtgewicht, 4. Auflage

10. November 2016

Falls ihr das noch nicht gelesen habt…

parasitenpresse

Schlachtgewicht von Georg Leß geht nun in die 4. Auflage. Das freut uns sehr und bestätigt auch in Verkaufszahlen das, was Michael Braun in seinem Leß-Portrait (Sprache im technischen Zeitalter, Nr. 219) so formuliert: „Mit seinem Band Schlachtgewicht legte Georg Leß eins der wirkmächtigsten Lyrik-Debüts der letzten Jahre vor.“ Wer das Lyrikheft noch nicht kennt, sollte sich schnell selbst davon überzeugen.

Schlachtgewicht

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Mario Osterland bespricht „Ich bin ein Bauer und mein Feld brennt“ von Halldór Laxness Halldórssons

6. Oktober 2016

Für Signaturen besprochen, vom roughblog reblogged.

roughblog

http://www.signaturen-magazin.de/halldor-laxness-halldorsson–ich-bin-ein-bauer-und-mein-feld-brennt.html

Mario Osterland
Manchmal spannend, manchmal banal
Halldór Laxness Halldórssons wilde Sammlung „Ich bin ein Bauer und mein Feld brennt“

Nicht zu verwechseln ist der 1985 geborene Halldór Laxness Halldórsson mit seinem Großvater Halldór Laxness. Letzterer ist der weltweit wohl berühmteste isländische Schriftsteller und erhielt 1955 den Nobelpreis für Literatur. Halldórsson hingegen ist bisher vor allem in seiner Heimat bekannt und das als Rapper und Comedian Dóri DNA. Es bestünde also gar keine echte Verwechslungsgefahr, wäre nicht jüngst ein Buch vom jungen Halldórsson erschienen.

Ich bin ein Bauer und mein Feld brennt, übersetzt und herausgeben von Christian Filips bei roughbooks, ist eine merkwürdige Sammlung unterschiedlichster Texte. Einerseits finden sich darin durchaus interessante, biografisch wirkende Langgedichte oder Kurzprosatexte auf der Kante von Realismus und Surrealismus (wie Hendrik Jackson es in seiner Rezension auf fixpoetry.com treffend beschrieb). Andererseits ist das Buch gespickt von kurz ausgeführten Ideen zu alternativen Skaldensagen, Theaterstücken und…

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Kinga Tóth: Wir bauen eine Stadt

23. September 2016

Und noch ein reblog der/das unbedingt sein muss. Kinga Tóths neues Buch ist da!

parasitenpresse

Die Gedichte von Kinga Tóth sind Texte, in denen Sprache die wahre Bauherrin ist. Sprache, die ihre Bausteine überall aufsammelt und zu einem geschlechtslosen Mensch-Maschine-Artefakt zusammenbaut. Menschen werden darin roh zu Maschinen verformt. Werkzeuge, Instrumente werden körperlich, menschlich, ändern ihr grammatikalisches Geschlecht. Maschinensprache, Sprache aus technischen Übersetzungen und Bedienungsanleitungen oder Forschungsliteratur fließt ein, dominiert. Die Texte sind durchsetzt von Abkürzungen, Neologismen, Fake-Termini. Die Welt der Maschinen ist kühn, unterkühlt, handelt in Bruchteilen von Sekunden und kennt keine Bedenken, hat kein Gewissen.

Kinga Tóth: Wir bauen eine Stadt. Gedichte mit Illustrationen der Autorin, 64 Seiten, Preis: 10,- € (erscheint am 22. September 2016)

kinga_cover-kopieKinga Tóth, geb. 1983, lebt in Ungarn und Deutschland. Sie ist Sprachwissenschaftlerin, (Klang-)Poet-Illustratorin und Kulturmanagerin. Sie arbeitet als Journalistin und ist Lektorin für  Kunstmagazine. Darüber hinaus ist sie Songwriterin und Frontfrau des Tóth Kína Hegyfalu-Projekts. Sie schreibt auf Deutsch, Ungarisch und Englisch, ihre Texte inszeniert sie…

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