Dunkles, Skizze

Der Sturm scheint gerade um meinen Schreibtisch zu wehen. Und „wehen“ ist nun wirklich das falsche Wort dafür. Er reißt an den Mauern und mich auf den Balkon. Ich teile mir gern eine Zigarette mit ihm. Obwohl es nicht regnet, denke ich an einen der schönsten Verse, die ich kenne.

Sieh, der Wind treibt Regen über’s Land!

Dabei sind die Wolken die Getriebenen. Sie scheinen aus dem Hintergrund heraus beleuchtet. Diffuses Licht vom Flughafen oder irgendwo her. Ich stelle mir ein anders Licht vor. Eines für Sturmnächte wie diese. Eines, das das Grau, das Blau, das Schwarz so zurückhaltend wie möglich erleuchtet. Die schöne Dunkelheit dunkel sein läss. Keine Ahnung, wie das aussehen soll. Sicher genau so wie jetzt. Draußen.

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