Archive for April 2015

Skizze für ein Revolutionsstück

29. April 2015

Letzter Akt. (Zuvor wurden Szenen gezeigt, in denen Banker reden, Banken in die Krise geraten und von Staaten gerettet werden. Parallel dazu formiert sich in der Bevölkerung Widerstand. Alles recht brechtisch angelegt, aber an unsere Gegenwart angepasst. Also sukzessive ins Absurde gleitend – Beckett, Ionecso, Jarry. Es geht um Rettungsfonds, Occupy, Anonymus, Edward Snowden, Polizeigewalt gegen Afroamerikaner, den NSU etc. Ein mash-up des nicht mehr zu überblickenden Zeitgeistes. Dann…)

Morgens. Revolutionsführer Tyrell sammelt sich mit seinen Mitstreitern vor deren ehemaliger Highschool. In der Nacht kam es bereits zu Krawallen und Scharmützeln mit der Polizei. Auf den zwischenzeitlichen Rückzug soll der finale Schlag folgen, der den endgültigen Aufstand der Bevölkerung gegen die herrschenden Klassen einleitet.

Ein Nummergirl oder -boy geht mit einem Schild (oder Tablet) über die Bühne auf dem steht „… doch was dann passiert ist einfach unglaublich! …“

Tyrell: Es endet heute! Schon morgen wird die Macht in den Händen der einfachen Menschen liegen! Wir wurden lange genug unterdrückt von kapitalistischen, rassistischen Strukturen, die…

Mick: Hey, Tyrell!

Tyrell: …uns behandeln, als wäre wir nichts weiter als Dreck und…

Mick: Tyrell! Ist das nicht… deine Mom?

Vermessung der Möglichkeiten

28. April 2015

„Etwas geschieht, aber ich weiß nicht, was./ ein Brustkorb dehnt und spannt sich,/ die Wände der Adern werden enger, diese Rinnen, Drüsen/ sondern über Zagreb Unmengen Galle ab.“ Mit diesen Versen beginnt der Gedichtband Schwarzes Land von Marko Pogačar. Von Anfang an wird dem Leser verdeutlicht: Hier spricht jemand kompromisslos, ehrlich, bisweilen zornig. Aber so klar wie zu Beginn werden die Bilder nicht bleiben.

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Marko Pogačar, geboren 1984 in Split, gilt laut seinem Verlag, der Edition Korrespondenzen, als „Schlüsselfigur der neuen Lyrikszene Südosteuropas“. Bereits 2005 veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband, es folgten in kurzer Zeit drei weitere, nationale Literaturpreise und internationale Aufmerksamkeit. Seine Gedichte überraschen vor allem durch ihren wuchernden sprachlichen Duktus, sind dominiert von einer individualisierten, dunklen Metaphorik, einer mitunter organischen Apokalyptik. Sie äußert sich in Versen wie „Ich war tot und dunkelblau/ weich wie ein Eimerchen, als ich geboren wurde/ ein Eimerchen voller Fett und Knochen, ein Bündel Wind/ herausgeschlagen aus de schwarzen Bett der Mutter“ oder „Der Nachmittag verfault auf seinen schwankenden Beinen,/ taut auf, ein Kalb, das es nicht zum Metzger schaffen wird,/ die Weide vom Muhen durchflutet, alles sammelt sich/ in irgendeinem abendlichen Bewusstsein, das trübe/ und alleingelassen ist: Mutterkuchen auf den unteren Ästen,/ Blut auf der Grashalmschneide, Hörner bloß/ in Spuren, wie ein alltägliches Gift;/ Zähne verstreut in gefährlicher Mundnachbarschaft.“

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Ein Album surrealistischer Ideen

25. April 2015

Im Januar 2014 berichtet Clemens J. Setz auf dem Suhrkamp-Blog Logbuch von einer wiedergefundenen Mappe mit frühen Geschichten aus den Jahren 2001 bis 2003 und veröffentlichte die Liste der Titel, da sie ihn an die Gedichte John Ashberys erinnerten. Der Autor versprach: „Die ersten fünf Erzählungstitel, die in den Kommentaren zu diesem Post genannt werden, werde ich im nächsten Blogeintrag nacherzählen, mit Textproben. Auch die wirklich peinlichen. Ich werde es bereuen.“

Ein Jahr nach dem öffentlichen Experiment, alte Texte wiederzubeleben, erscheinen diese Nacherzählungen nun in Buchform unter dem Titel Glücklich wie Blei im Getreide. Setz hat es also scheinbar nicht bereut. In 45 kurzen Texten gibt er Einblick in sein frühes Schreiben, seine teilweise skurrile Ideenwelt war schon damals sehr stark ausgeprägt. So erfährt man beispielsweise auf der Texttafel vor dem neunten Gehege vom Affen Pierre, der an einem Tinnitus leidet. „Und einmal im Jahr, meist im Herbst, versuche […] sich das Leben zu nehmen, was natürlich von den Pflegern verhindert werde. Für diesen Event seien allerdings, aufgrund des großen Interesses, Voranmeldungen nötig.“

Den gesamten Artikel bei fixpoetry.com lesen

The Piercing Sessions

18. April 2015

Leute, ich sag euch… als Musiker lebste auch echt gefährlich. Also nicht wirklich, natürlich. Aber irgendwie doch. Ihr versteht schon. Muss halt jeder selbst wissen wie weit er geht, oder? Ich meine, ich kann mich auch nicht um alles kümmern. Jedenfalls hatten wir einmal diese total schräge Probensession, bei der wirklich alles schief ging. Das fing schonmal damit an, dass unser Bassist am Nachmittag Feuer machen sollte, damit der Raum abends warm ist. Versteht ihr? Kohleofen und so. Hatten wir ihm ein paar Tage vorher gesagt. Denk dran, Alter! Und? Hat er natürlich nicht gemacht. Wir also abends rein in die Hütte und Leckt mich am Arsch war das ne Kälte. Ich hab natürlich sofort Feuer gemacht und den ganzen Abend nachgelegt was das Zeug hielt. Ich sag euch… Na jedenfalls haben wir dann mit Eispfoten versucht zu proben. Haben mit Fingerübungen angefangen, wie im Gitarrenlehrbuch aus’m Quellekatalog. Kein Scheiß. Ich kam mir vor wie Musikschule Fröhlich reloaded. e-a-d-g-h-and-fuckin‘-e-again! Es wurde dann auch langsam wärmer in der Bude und wir mussten ständig alle Instrumente nachstimmen. Nach zwei Stunden waren wir dann soweit. Ich zähl‘ an, hau voller Ungeduld rein und mir fliegen zwei Saiten um die Ohren. Ach, leckt mich doch. Ich zieh also neue Saiten auf. Ihr wisst schon. Dauert alles seine Zeit… Und die Jungs labern nur rum und keiner probt und den ein oder anderen klugen Spruch gab’s auch von den Mädels.

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Naja, irgendwann ging’s dann endlich los und wir standen nur noch im T-Shirt da, weil der Ofen echt Ballett machte. Und nach zwei Songs guck ich so zu unser’m Drummer und der kranke Typ sitzt echt nur noch in Unterhemd und Buxe da und trieft wie ein Irrer. Und als ich ihn gerade auslachen wollte, guck ich so zum Ofen und denk mir, ach… vergesst’s. Wir hatten den ganzen Abend nachgelegt und jetzt glühte die obere Ofenplatte rot und der Rauchabzug war kochheiß und ich dachte die ganze Zeit, dass das ein Verstärker ist, der so unregelmäßig drummt und dröhnt. Himmelherrgott. Wir waren alle total durch und dachten uns, jetzt isses eh Wurscht. Also stellten wir die Klampfen hin und schmissen uns auf die Sofas und rissen Witze über Saunaclubs, weil auch die Mädels jetzt nur noch im BH dasaßen, was ich jetzt nicht als sooo unangenehm empfand. Und da es grade so romantisch wurde und ich mir dachte, dass das heute echt zu wenig Musik war, die dabei rum kam, schnappte ich mir die alte Akustikklampfe, die rumstand und das weichste aller weichen Pleks, um halb im Scherz, halb im Ernst was Schmusiges anzustimmen. Und was mach ich Depp? Steck mir das Plek aus alter Gewohnheit erstmal in den Schnabel und schneid mir allen erstens mit dem Ding in die Zungenspitze und es war mir so peinlich, aber ich dachte zuerst daran, dass ich meiner Aussicht auf… ihr wisst schon… untenrum… mit’m Mund und so… jetzt eher geschadet habe. Naja, und ich Depp streck auch noch die Zunge raus und allen ist sofort klar, dass ich, zu blöd zum Plekschleck, mich geschnitten hab und hatte dann plötzlich doch die Aufmerksamkeit der Mädels. Und ob man das nicht irgendwie stillen kann und zum Arzt fahren und so. Aber ich hab nur gesagt „Wird schon, aber tackern werd ich’s jetzt nicht.“ Und kaum sag ich das, hör ich aus der anderen Ecke vom Probenraum ein lautes „Leck mich!“ und ich ahnte schon, dass wir heute wohl doch noch zum Arzt mussten, weil unser Basser auf seinem Trip keine bessere Idee hatte als sich ne aufgebogene Büroklammer am glühenden Ofen heiß zu machen und sich damit versuchte die Nippel zu piercen. Leute ich sag euch… an diesem Abend wusste ich, dass wir nicht mal angehende Profis waren.

Wohin gehst du?

13. April 2015

Die ersten Seiten sind schwarz, ganz schwarz. Dreimal muss man umblättern, dann taucht ein kleiner, grauer Pfeil auf, der nach oben zeigt. Er wird heller, kommt näher, gibt sich als Schlüsselloch zu erkennen. Ein Mann erscheint, klassisch gekleidet mit Hut und Mantel. Er trägt einen Koffer. Er sieht durch das Schlüsselloch, drückt die Klinke, durchschreitet die Tür zur Welt dahinter. Die Tür fällt hinter ihm zu. Die Richtung scheint nun klar zu sein.

Zugegeben, der Einstieg in Marc-Antoine Mathieus neue Graphic Novel Richtung erscheint zunächst recht karg. Doch er bereitet den Leser auf das vor, was ihn auf den nächsten 250 Seiten erwartet. Dabei muss man sich fragen, ob hier überhaupt die Rede vom Leser sein kann, denn Richtung kommt von Anfang bis Ende ganz ohne Worte aus. Schnell wird klar: Mathieu hat hier eine ausgedehnte Metapher gezeichnet.

Und hier gibt’s wie immer den gesamten Text. 😉

Der reale Surrealismus

9. April 2015

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und zum Sonnenbrand gesellte

sich das Tier ohne Haut

das mich auf Schulterhöhe verfolgte

zum Meer

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Zugegeben, das poetische Potential dieser Verse ist nicht allzu hoch, aber das will nichts heißen. Im August vergangenen Jahres spielte ich den vierten Teil der Assassin’s Creed-Reihe Black Flag, in dem mir genau das passierte. Um seine Kasse aufzubessern und seine Ausrüstung zu erweitern, ist es in diesem Spiel, ähnlich dem Rockstar-Knaller Red Dead Redemption, möglich bzw. notwendig Wildtiere zu erlegen und zu häuten. Als ich das mit einem Leguan in Küstennähe tat, verfolgte mich der gehäutete Körper des Tieres auf Schritt und Tritt. Er hing neben meinem Spieler auf Schulterhöhe waagerecht in der Luft und ließ sich erst abschütteln mit einem Sprung ins Wasser. Kein spektakulärer, aber doch ein etwas merkwürdiger Glitch.

glitch

(engl. für „Panne/Störung“) Bezeichnet in Computerspielen kleine Fehler. Diese Fehler reichen von falsch dargestellter Grafik,[2] bis hin zu Effekten, die dem Spieler einen Vorteil verschaffen, die allerdings vom Entwickler so nicht angedacht waren.[3] Beispiele sind Gegenstände, die sich zwar im Quelltext des Programms befinden, aber in der veröffentlichten Version nicht in den Spielverlauf integriert wurden, jedoch von der Spielfigur benutzt werden können oder „glitches“, die es dem Spieler ermöglichen Häuser zu betreten, die im Spiel lediglich als Zierde dienen sollten. Die Herkunft des englischen Begriffes liegt im deutschen glitschig[4] über jiddisch „glitshen“ (etwa: ab- oder wegrutschen).
glitching wird das Ausnutzen von Fehlern im Spiel genannt, wie etwa unter oder durch Objekte hindurch zu schießen, obwohl dies nicht vorgesehen ist, insbesondere bei Karten, die von Spielern und nicht von der Entwicklungsfirma erstellt wurden. Wiederholtes glitching führt, je nach Betreiber des Servers auf dem gespielt wird oft zu einem Kick bzw. Bann des Spielers. Quelle: wikipedia.de

Ebenfalls im vergangenen August klopfte Clemens J. Setz im Logbuch Suhrkamp das Phänomen der Glitches auf ihr poetisches Potential ab. Setz hatte mich sofort davon überzeugt, dass die Glitches wahrscheinlich die große surrealistische Kunstform der Gegenwart sind. Nicht allein, weil Glitches entsprechende Bildwelten verursachen, sondern vor allem, weil diese zufällig aus einer Art elektronisch-digitalem Unterbewusstsein herauszutreten scheinen. Ja, das mag recht esoterisch klingen, ist aber im Zusammenhang mit dem Surrealismus legitim, oder? Aus der écriture automatique wird hier ein programme automatique, dessen Ursprung zwar noch in einer menschlichen Handlung, dem Programmieren des Quelltextes für eine Spiel, liegt. Dessen ungewolltes Ergebnis, der Glitch, dann aber ausgerechnet auf einem von mathematischer Logik geprägtem Gebiet auftritt und eben diese „Herrschaft der Logik“ (André Breton im Ersten Manifest des Surrealismus, 1924) zugunsten einer neuen Bildwelt durchbricht.

Der Glitch ist jedoch ein Phänomen, dass nicht (mehr) allein auf Games beschränkt ist. Seit der Digitalisierung unserer Welt durch Geräte, deren genau Funktionsweise (im Vergleich zu mechanischen Geräten) nur noch die wenigsten von uns wirklich verstehen, haben wir uns nicht nur eine Art back-up der Wirklichkeit geschaffen. Also kein System, dass nur in eine Richtung funktioniert, sondern gelegentlich auch zurückschlägt. Damit sind natürlich auch Tweets und Posts gemeint, die uns im realen Leben verfolgen. Was mich jedoch viel mehr interessiert ist eine Art ästhetischer Rückkopplungen, die sich aus dem alltäglichen Gebrauch digitaler Medien auf das ergeben, was wir gemeinhin „Realität“ nennen. Die Glitches beweisen, dass es eine Form digitaler Parallelwelten gibt, die sich der Kontrolle des Programmierers, erst recht des Spielers, entziehen. Dass sich dieser Kontrollverlust im Digitalzeitalter auch auf das eigene Bild niederschlagen kann, war mir bis vor ein paar Tagen so nicht bewusst. Überrascht jedoch nicht, wenn man es genau bedenkt.

Langer Post, kurzer Sinn. Welche albtraumhafte Parallelwelt macht die Panorama-Funktion der Digitalfotografie sichtbar, wenn sie nicht so funktioniert, wie sie soll? Hier gibt’s die Antwort. Das Erstaunliche an diesen Foto-Glitches ist, dass sie sich ästhetisch oft kaum von den Game-Glitches unterscheiden. Was mich sehr darüber nachdenken lässt, ob das Digitale nicht längst dabei ist auf unsere analoge Wirklichkeit zurückzustrahlen und sie auch auf physischer Ebene zu verformt?

EDIT: Ich sehe gerade… diese Gedanken führen natürlich den Titel des letzten Posts ad absurdum.

Der Versuch, sich an der Natur zu orientieren

3. April 2015

Als „der Romantiker unter den jüngeren deutschen Lyrikern“ wird Tom Schulz von seinem Verlag angekündigt. Der Stempel ist also von Anfang an drauf, und ich frage mich, auch im Hinblick auf die Debatten um Jan Wagners Leipziger Buchmessepreis, ob man dem Autor hier nicht einen Bärendienst erwiesen hat. Wie zeitgemäß Gedichte sind, ob und wie sie die Gegenwart verhandeln sollen, was sie uns heute noch zu sagen haben, das sind Fragen, die derzeit auf den einschlägigen Kanälen verhandelt werden. Tom Schulz scheinen sie nur marginal zu interessieren. Denn sein neuer Band Lichtveränderung, um das gleich vorweg zu nehmen, ist eine Absage an eben jene Gegenwart, die nach Meinung einiger Literaturkritiker und -wissenschaftler in der aktuellen Lyrik generell zu kurz kommt. (Was natürlich nicht der Fall ist. Aber das ist eine andere Baustelle.)

 

Schulz‘ Gedichte sind geprägt von einem sehr präsenten Ich, das sich zwischen Flucht und Orientierungslosigkeit bewegt. Bewegungen, die von den ersten Versuchen, sich eine Komfortzone einzurichten, unterbrochen werden. So etwa im Text Kap der guten Holzbank, dessen Titel allein schon die Sehnsucht nach Rückzug und Ruhe überdeutlich werden lässt. Zu lesen ist dann „Gewinnen wir die Hoheit über Land. Über Masse, Maße, Trägheit. Lass mich die Aprikosen kosen. Auf Klopstock bestehen. Als Deutscher laufe ich um den Heuschober.“ Ist das vielleicht die auch von den Romantikern geschätzte Ironie oder die in einem anderen Gedicht erwähnte „Erwachsenen-Lyrik“, in der das Ich sich angekommen fühlt?

Die gesamte Rezension gibt es bei den Signaturen.

Neunzich

2. April 2015

Seit gestern hat dieses Blog 90 WordPress-Follower. Ich freue mich sehr über diese Zahl und sage an dieser Stelle einfach mal DANKE!

Und jetzt sehe ich, dieses Blog wird nächsten Monat fünf Jahre alt. Zeit für eine kleine Inventur? Ich versuch’s mal…

Novastation war

  • ein privates Blog für Literatur, Musik, Kunst, Fußball, (Netz-)Fundstücke aller Art etc. etc.
  • ein persönlicher Kramladen ohne Ordnung und Struktur
  • ein mitunter peinliches Notizbuch

Novastation ist

  • ein privates Blog, persönliche Spielwiese für alles, was mich interessiert
  • ein öffentliches Notizbuch von schwankender Relavanz und unterschiedlichem Niveau
  • ein Labor, ein Schaukasten des Unfertigen, eine Galerie der Fragmente
  • ein Multiplikator meiner Rezensionen und Interviews

Novastation wird sein

  • ein privates Blog, ein öffentlicher Schreibtisch, ein literarisches Notizbuch, eine Mappe rechrchierten Materials
  • ein Versuchsfeld literarischen Schreibens
  • ein Herantasten an eine mögliche Zukunft


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