Besser Scheitern

Der meistfotografierte Schriftsteller der Welt ist wahrscheinlich auch einer der meistzitierten. Es gibt wohl kaum Literaturinteressierte, denen Becketts Postulat vom „besseren Scheitern“ noch nicht begegnet ist. „Ever tried. Ever failed. No matter. Try Again. Fail again. Fail better.“ Worte, die nach einer Niederlage aufbauend und höhnisch zugleich klingen, die zu einem neuen Versuch ermutigen, obwohl das erneute Scheitern vorprogrammiert ist. Ein Paradox, das nicht allein dem Beckettschen Denken eigen ist.

Der dänische Literaturwissenschaftler Jesper Juul (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen, ebenfalls dänischen Familientherapeuten) widmet seine Arbeit vor allem der Erforschung von Videospielen. Im Zuge dessen veröffentliche er das Buch Die Kunst des Scheiterns, das sich, wie der Untertitel verrät, mit der Frage beschäftigt: Warum wir Videospiele lieben, obwohl wir immer verlieren. Und obwohl das erst einmal nach der Rechtfertigung eines Nerds zum Zocken klingt, wie es auch der Klappentext suggeriert, haben Juuls Betrachtungen einiges mit Beckett zu tun.

Die komplette Besprechung gibt es auf fixpoetry.com

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