Manifeste für eine Literatur der Zukunft: Francis Nenik

In der aktuellen Neuen Rundschau (Heft 1/2o14) geht es hauptsächlich um die Manifeste für eine Literatur der Zukunft. Unzählige etablierte und Indie-Autoren melden sich zu Wort mit Gedanken darüber was und wie die Literatur der Zukunft sein könnte.

Francis Nenik, Autor des Loseblätterromans XO und Phantom der Undergroundliteratur, von dem es witzigerweise nur einen englischen, nicht aber einen deutschen Wikipediaartikel gibt, klärt aber erstmal über die Geschichten aus der Geschichte der Literatur der Zukunft auf. Der Text ist gemeinfrei im Netz, sehr sehr unterhaltsam und, gerade auch wegen seines Verfahrens, unbedingt zu lesen!

EDIT: Ich habe gerade bemerkt, dass es schon wieder zwei Jahre her ist, seit XO in meinem Regal steht. Und ich hab es natülich immer noch nicht komplett gelesen. Aber ich glaube das ist nicht so schlimm. Gerade die lose Form lädt mich dazu ein, immer mal wieder reinzuschauen, neu anzusetzen und das Gelesene einwirken zu lassen. Für den Zauberberg hab ich ja auch fünf Jahre gebraucht und Hans Castorp damit um zwei Jahre geschlagen.

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4 Antworten to “Manifeste für eine Literatur der Zukunft: Francis Nenik”

  1. Bersarin Says:

    Nicht, schlecht, fünf Jahre für ein Buch, das schlägt alle Rekorde. Man sagt ja, der Leipziger sei gemütlich und entschleunigt. Das aber schlägt alles. Ich dachte bisher immer, Lesen sei ein schneller Rausch. Aber es scheint langwirkende Drogen zu geben.

    Ich mag übrigens Leipzig – sehr sogar.

    • Clarknova Says:

      das schöne am zauberberg ist eben, dass man es auch mal ein paar monate weglegen kann und nach 2 seiten wieder drin ist. oder eben oben.
      wenn es theorien über zeitraffendes, zeitdeckendes und zeitdehnendes erzählen gibt, warum nicht auch über zeitraffendes, zeitdeckendes und zeitdehnendes lesen? von daher war ich mit 5 jahren eben doch recht schnell und hätte mir ruhig noch die 2 jahre lassen sollen. auch der lunge wegen.
      ob der leipziger an sich entschleunigt ist, weiß ich nicht. die stadt jedenfalls will immer ganz vorn dabei sein, schaut dabei aber stets nach hinten.

  2. Bersarin Says:

    Deine Zeittheorie ist nicht schlecht.

    Ich mag Leipzig sehr, trotzdem manche sagen, es sei eine Kaufmannsstadt. Ziemlich gute Atmosphäre dort.

    • Clarknova Says:

      ich habe das lesen des zauberbergs gern als meinen persönlichen jakobsweg bezeichnet. 😉
      ja, leipzig… paradise city und schöne fiktion. ich hatte eine gute zeit hier.

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