Re:Wind

Bereits im Oktober 2o13 durfte ich ein Gedicht von Kathrin Bach (die hier herbes aus der provence bloggt) remixen. Und weil mir das großen Spaß gemacht hat, habe ich gleich zwei Mixe angefertigt. Aber hier erstmal das Original:


ein RÜCKENWIND

kräftig wie zehn deiner hände

drückt sich in mein hohlkreuz

drückt feinglieder in mich hinein

tiere stecken nun in mir fest

sitzen zwischen vorder-

und hinterhaut stechen

von innen nach außen tropfen

dass ich zu einem raum werde

mit wänden einem flur


Mein erster Mix, der erstaunlich gut in mein Konvolut „Vom Verschwinden“ passt:


Rückenwind (northcoast-Mix)


nicht zehn deiner Hände könnten
diese Verwitterung stoppen


mein Hohlkreuz ist der Beweis
es rieselt von der Haut


was der Wind nicht fortträgt
fressen die Tiere


Der zweite Mix war zunächst nicht ganz ernst gemeint, gefällt mir aber von Mal zu Mal besser:


Rückenwind (puppy-Mix)


mein Körper ein Heim

für Tiere der Eingang ist

mein Hohlkreuz es braucht

zehn deiner Hände zu zähmen

was zwischen Vorder- und Hinterhaut tobt

was sticht und beißt

und kratzt an den Wänden

und pisst in den Flur

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