Normal

„[…] Schon Gomringer betonte, es sei wichtig zu wissen, Domenecks „wunderbare“ Gedichte seien „wie die Männer, die er liebe: lang und schlaksig“. Die Runde lobte die „Anmut, Grazie und Lässigkeit“ der Gedichte genauso wie ihre Übertragungen ins Deutsche. Doch sie blieb nicht frei von streitbaren Aussagen. Harald Hartung formulierte den von ihm selbst so bezeichneten altmodisch-reaktionären Standpunkt, ein „normaler heterosexueller Mann“ finde hier „nicht so viel Nahrung“. […]“

DAS LYRISCHE QUARTETT VOM 20.11.2013

Ok, mag ja sein, dass Harald Hartung nix mit den Gedichten von Ricardo Domeneck anfangen kann. Kein Problem. Dass er selbst einsieht, dass seine Begründung dafür „altmodisch-reaktionär“ ist, auch okay. Und trotzdem verspüre ich als „normaler heterosexueller Mann“ jetzt doch den Drang das schwulste Gedicht aller Zeiten zu schreiben.

Ricardo Domeneck im Verlagshaus J. Frank | Berlin

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