Closer to God – NIN back on stage

Seit ein paar Tagen ist Trent Reznor wieder mit Band unterwegs und testet auf verschiedenen Festivals weltweit die Zusammenführung des neuen mit dem alten NIN-Sound. Ein erstes Ergebnis kann man schon jetzt im Internet anhören bzw. anschauen. Letzten Freitag spielten NIN auf dem Lollapalooza Festival in Chicago. Das Konzert wurde live gestreamt.

Wer spontan keine 1:37:37 übrig hat, dem empfehle ich folgendes:

Die ersten 0:10:35 geben einen sehr guten Eindruck davon, wie NIN 2013 klingen. Der Opener „Copy of A“ stammt vom kommenden Album „Hesitation Marks“, gleich gefolgt von „Sanctified“ einem Song vom ersten NIN-Album „Pretty Hate Machine“ (1989), der quasi aufpoliert und soundtechnisch dem aktuellen Stil angeglichen wurde. Ein ziemlich beeindruckender Start für ein Konzert, wie ich finde.

Die letzten Minuten, von 1:23:00 bis zum Schluss, sind quasi die referentielle Basis für die alten und mittleren NIN. „The Hand that feeds“ (2005), „Head like a hole“ (1989) und der Rausschmeißer „Hurt“ (1994) gehören zu den größten Hits der Band, die auf jedem Konzert einen wuchtigen Abschluss garantieren. Irgendwo zwischen Roots, Weiterentwicklung, Ausratsen (1:27:50!!!) und Wunden lecken.

Weitere Höhepunkte:

„Terrible Lie“ (1989) ab 0:36:44

„Survivalism“ (2008) ab 1:13:56

Hier gib’t die Setlist.

Es gibt keinen Grund zur Sorge. NIN sind auch 2013 immer noch das, was die Fans von Trent Reznor erwarten: Geniale Musik durch kreative Wut.

Advertisements

Schlagwörter: , , , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: