Archive for August 2012

Tu ich auch!

30. August 2012

Wenn ich Kopfhörer an mein Netbook stecke, erscheint die Meldung „Ein Stecker wurde eingesteckt.“ Das finde ich ganz amüsant. Aber diese Meldung… naja.

Jeg var i Norge

28. August 2012

Nach fünf Tagen Trondheim und Umgebung (Schweden), bin ich wieder in Leipzig. Leider haben wir es aufgrund der allgemeinen Erschöpfung nicht geschafft am Sonntag ins Stadion zu gehen, um uns das Tippeligaen-Topspiel Rosenborg BK gegen Viking Starvanger anzusehen. Da es aber im norwegischen Fernsehen die erste Liga kostenlos in HD gibt, konnte ich das laue aber dann doch irgendwie dramatische 1:1 doch noch verfolgen.

Trondheim an sich ist schön und alt und klein. An einem Tag hat man fast alles gesehen. Impressionen werden hier noch folgen. Bis dahin gibt es einen ersten Eindruck von dem, was die norwegischen Jugendlichen so hören.

In dem Song geht es, soviel ich weiß in erster Linie darum, dass jemand nach Oslo gezogen ist. Die säuselnden Frauen fragen sowas wie „Wo wohnst du jetzt?“ Die Rapper antworten in Slang und gewohnt lässig „Ich wohne jetzt in USCHLU!“ So sprechen die Norweger ihre Hauptstadt aus.

Der Hauswirt

20. August 2012

Ich habe noch
den Führer gegrüßt

Habe noch
’89 Gottesdienste in Leipzig besucht

Ich habe noch
Kohlsuppe aus Blech gelöffelt

Habe noch
Freiheit im Trabant genossen

Ich habe noch
einmal geheiratet

Habe noch
eine Tochter irgendwo

Ich habe noch
Tangos auf Schellackplatten

Habe noch
nie das Land verlassen

Ich habe noch
Ihre Heizkörper entlüftet

Habe noch

© Clarknova

Allen Ginsberg – Father Death Blues

17. August 2012

Unsere Geschichte

16. August 2012

Unsere Geschichte,

die beste

die ich kenne

ein abgeschlossener Liebesroman

mit offenem Ende

Ich lese ihn

lese immer wieder gern

markiere die besten Stellen (alle)

mit einem Kuss

um dir zu zeigen

beim nächsten Mal

diese ganz neue Seite

© Clarknova

14. August 2012

Postkultur

Das ganze Leben im Kasten, das war unsere Vorstellung. Das eigene Leben, das Leben der anderen, das Leben überhaupt und dessen Theorie.

Holger Heiland und ich hatten ein Projekt entwickelt, nachdem eine Zusammenarbeit im Proberaum daran gescheitert war, dass ich nicht singen konnte und kein Instrument spielen. Der Versuch eine Band zu gründen, endete also wie alle früheren Versuche auch.

Ich konnte auch nicht texten, doch das hatte Brecht für mich besorgt.

„Herr im Himmel, wenn sie etwas vor hätten, dann wär es heute Nacht.“

Aber was nützt ein Text, wenn man nicht singen kann. Brecht konnte zwar auch nicht singen, aber auf seine Art war er schamlos. Wie Eisler, wie Adorno, von denen es Tonaufnahmen gibt, auf denen sie singen. Damals fand ich es ganz außergewöhnlich, wie sie sangen, und ich meinte, dass man überhaupt nicht singen können müsse, wenn man singen wolle. Das denke ich natürlich auch noch…

Ursprünglichen Post anzeigen 933 weitere Wörter

13. August 2012

Die von oben – videos.arte.tv

11. August 2012

Die von oben – videos.arte.tv.

109 Lieblingslieder – Teil 37

5. August 2012

86. Fatboy Slim – Right Here, Right Now

Erstaunlich an „Right Here, Right Now“ finde ich immer wieder, wie eine eigentlich so unaufdringliche Melodie zu einem so mitreißenden Ohrwurm werden konnte. Zumindest bei mir. Aber das Stück ist nicht nur eine Electronica-Hymne, es wurde auch noch mit einem der schönsten Musikvideos aller Zeiten ausgestattet. Ja.

Preview: The Dark Knight Returns (Summer 2013)

1. August 2012

Für Film-Fans weltweit war es die Überraschung am Mittwoch Morgen. Hollywood-Star-Regisseur Christopher Nolan kündigte für den kommenden Sommer „The Dark Knight Returns“ an! Der vierte Teil der Batman-Saga ist als Epilog gedacht, der nicht zuletzt viele enttäuschte Batman-Fans nach dem mehr als lächerlichen und unplausiblen Ende von „The Dark Knight Rises“ versöhnen soll. Zudem kündigte Nolan an, es solle sich bei „The Dark Knight Returns“ wieder um einen Batman-Film handeln, der die Bezeichnung verdiene. Das heißt, dass die Figur des Batman, anders als in „The Dark Knight Rises“, auch wieder auftauchen wird.

Über die Handlung sind bisher nur wenige Details bekannt: Nach mehr als 6 Jahren der Ruhe und Ausgeglichenheit im Leben Bruce Waynes, droht Gotham City eine neue Bedrohung. Eine Allianz aus Superschurken, bestehend aus dem Riddler, Pinguin und Joker, kreuzen einen Super-Superschurken aus Twoface und Bane. (Die waren nämlich gar nicht tot. Warum auch?) Commissioner Gordon weiß, dass nur einer die Stadt vor dem Untergang retten kann – Batman.

In lässigen Bermuda-Shorts, halb aufgeknöpftem Hemd und mit kecker Sonnenbrille kehrt Wayne aus dem Florenz-Urlaub zurück nach Gotham. In monumentalen Szenen wird das Equipment aus der Bat-Höhle entstaubt und Lucius Fox wird zudem ein neues Gerät/Fahrzeug dazu erfinden.

Top ausgerüstet macht sich Batman auf die Jagd nach den Schurken. Dabei hadert er immer wieder mit seiner Vergangenheit. Er weiß, dass nur eine Sache ihm endgültige Ruhe verschaffen kann.

Nachdem Batman alle Schurken besiegt hat, kommt es endlich zum eigentlichen Finale. Batman heiratet Catwoman, die bereits einen kleinen Bruce bzw. eine Mischung aus Kätzchen und Fledermausi erwartet. Süüüß! Nach der romantischen Hochzeitszeremonie legt das Brautpaar gemeinsam die Masken ab, um ganz Gotham, dass am Bildschirm Endkampf und Trauung verfolgte, ihre wahren Identitäten zu offenbaren. Allgemeine Überraschung, aber auch Freude.

In einem bedeutungsschwangeren (*Brüller*) Enddialog verrät Catwoman dem Butler Alfred, dass das Kind, welches sie erwartet nicht von Batman stammt, sondern aus einer kurzlebigen aber heißen Affäre mit Robin resultiert. Alfred ist schockiert, beschließt aber das Geheimnis für sich zu bewahren, damit Bruce Wayne endlich seinen Frieden mit der Welt schließen kann.

Wie lange können die Beteiligten mit dieser Lüge leben? Abspann.

Ja, ich bin enttäuscht von „The Dark Knight Rises“. Das habe ich mir als Batman-Liebhaber anders vorgestellt. Naja, aber ich wollte nicht rumspoilern oder rumheulen, also hab ich mir eine Fortsetzung der Trilogie ausgedacht, die dem dritten Teil des Nolan-Batmans gerecht werden würde. 😉


%d Bloggern gefällt das: