Ballast der Republik

Seit ca. zwei Wochen ist das neue Hosen-Album da und alles ist wie immer. Zumindest so, wie bei den letzten Alben. Es gibt zwei bis drei richtig gute Stücke, viel Mittelmaß und die ein oder andere Peinlichkeit. Aber letztere halten sich diesmal doch arg in Grenzen. Das war nicht immer so. Was auch nicht immer so war: die thematische Eintönigkeit. Ich habe auch nach mehrmaligem Hören das Gefühl, dass es in den meisten Songs um das Gleiche geht. Man soll sich aus der momentanen Situation befreien, das dann kräftig mit allen Freunden feiern, den Moment tüchtigst genießen und die Erinnerung daran wird ewig sein. Finde ich zwar ganz gut, ist mir aber zu wenig.

Top-Songs:

  • Tage wie dieser (typischer Hosen-Song, der sich in die Single-Liste von „Was zählt“ und „Ich bin die Sehnsucht in dir“ einreiht)
  • Europa (erinnert mich an das „Container-Lied“, kurz, mid-Tempo, pointierter Text)
  • Oberhausen (hat was unglaublich Altes, also Hosen-Altes, so wie „Niemals einer Meinung“ oder „Wahre Liebe“)

Flop-Songs:

  • Schade, wie kann das passieren (ein Fußball-Lied über’s verlieren, man hofft, dass es beim nächsten Mal besser wird)
  • Das ist der Moment (das Abziehbild von „Tage wie dieser“, aber überflüssig, schal und einfach einfallslos)
  • Zwei Drittel Liebe (kläglicher Versuch einen „neuen Sound“ zu probieren, ähnlich wie „Disco“ auf dem letzten Album)
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