Archive for April 2012

25. April 2012

parasitenpresse

Nach Zentralantiquariat veröffentlicht die parasitenpresse mit Il Manifesto ein weiteres Langgedicht des Leipziger Dichters Jan Kuhlbrodt. Hier treffen deutsche Landser auf Touristen, Pasolini auf Pound, Heidegger und Trenker reichen sich die Hand. Schwarzwald und Zitronenblüte lagen selten näher beieinander.

Jan Kuhlbrodt, geb. 1966 in Karl­-Marx­-Stadt/Chemnitz, lebt als freier Autor in Leipzig. Er studierte Politische Ökonomie in Leipzig, Philosophie in Frankfurt/M. sowie am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Von 2007 bis 2010 war er Redakteur der Literaturzeitschrift „EDIT“. Seit 2011 ist er Redakteur bei „Ostragehege“. Zuletzt erschienen von ihm die Gedichtbände „Verzeichnis“ und „Wagnis Warteschleife“ (Lyrikedition 2000) sowie die Romane „Schneckenparadies“ und „Vor der Schrift“ (Ploettner Verlag) und bei der parasitenpresse das Gedicht Zentralantiquariat. Jan Kuhlbrodt war Teilnehmer am Autorenförderungsprogramm der Stiftung Niedersachsen und Gastdozent am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.

Das Buch erscheint am 1. März 2012 als Band 027 in der Lyrikreihe, hat 14 Seiten und kostet 5,- €.

Jan Kuhlbrodt: Il Manifesto

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Clarknova live

24. April 2012

Am Donnerstag, 26. April 2o12, 19 Uhr, Kulturcafé „Plan B“ (Härtelstr. 21, Leipzig) gibt es eine neue Folge der Lesereihe „Zwischen Rand und Band“. Organisiert vom FSR Germanistik der Uni Leipzig (Vielen Dank!).

Ich bin unter den drei Lesenden. Es gibt v.a. Lyrik – evtl. auch ein bisschen Prosa.

23. April 2012

Sehr!

parasitenpresse

„Was ist das eigentlich, was Du schreibst?“ haben wir Wolfram Lotz gefragt, nachdem wir seinen Text das erste Mal gelesen hatten. Es ist in einem Zwischenbereich von Lyrik und Prosa angesiedelt und trägt jetzt den Untertitel Liste, der am treffendsten beschreibt, was der Wahl-Leipziger macht. Eine Liste der Dinge, Worte, Bilder, die irgendwie scheinbar nutzlos wie Fusseln an der Gegenwart haften.

Wolfram Lotz, geb. 1981 in Hamburg, wuchs im Schwarzwald auf. Nach seinem Studium der Literatur-, Kunst und Medienwissenschaft in Konstanz studierte er Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Er war Mitbegründer und -herausgeber der Literaturzeitschrift Minima und ist Redakteur der Edit. Lotz, der Mitglied der Autorengruppe Vereinigung 1. Februar ist, schreibt Theaterstücke, Hörspiele, Lyrik und Prosa.

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17. April 2012

bei der heterogenität der piraten ist es unheimlich schwer sich zu deren vorstellungen adäquat zu äußern. (volker strübing hat das ganz gut gemacht.) mag ja sein, dass das geltende urheberrecht geändert werden muss, aber die in volkers beitrag zitierten vorschläge sind teilweise einfach künstlerverachtend. immerhin das haben einige(!) piraten mit den etablierten politikern gemein: sie verkennen die lebenswirklichkeit vieler künstler. und: künstler ist nicht gleich künstler. auch das hat volker glücklicherweise deutlich gemacht – der literaturmarkt kann nicht zwingend mit dem film- und musikmarkt gleichgesetzt werden.

Schnipselfriedhof

Achtung: Noch hast Du die Möglichkeit, diesen Beitrag nicht zu lesen. Wenn Du es doch tust, möchte ich hinterher keine Beschwerden darüber hören, dass der Inhalt dem fetzigen Titel nicht gerecht werde, sondern insgesamt zu versöhnlich sei. Die Überschrift wurde ausschließlich in der Hoffnung gewählt, möglichst viele Leute neugierig zu machen – ganz im Sinne einiger Piraten, die die Hauptaufgabe und -qualifikation eines Künstlers darin zu sehen zu scheinen, auf sich selbst aufmerksam zu machen.

Ich habe mir einige Aussagen der „101 Piraten für ein neues Urheberrecht“ vorgenommen und kommentiert. Vorher aber noch kurz etwas zu mir und der Situation, aus der heraus ich die Diskussion betrachte: Ich bin Urheber (obwohl mir das ein bisschen zu sehr nach Möbelträger klingt), Autor, um genau zu sein. Seit 11 Jahren bin ich freischaffend. Viele Jahre habe ich meinen Lebensunterhalt mit 150 bis 180 Auftritten pro Jahr bestritten, in den letzten…

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Act!

15. April 2012

109 Lieblingslieder – Teil 33

13. April 2012

82. Rainald Grebe – Familie Gold

Wirklich gute Kabarettisten machen das Tragische sichtbar. Überhaupt empfinde ich Rainald Grebe als einen eher ernsten Menschen. Davon lebt sein Humor.


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