Archive for Dezember 2011

Finally he woke up!

30. Dezember 2011

It’s gonna be a happy new year! 🙂

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Frohes Fest

24. Dezember 2011

product placement?

22. Dezember 2011

UNICEF hat das Foto des Jahres gekĂŒrt. Es zeigt einen afrikanischen Jungen beim Sortieren von Elektroschrott im Trikot des spanischen Fußballclubs FC Barcelona. Auf dem Trikot prangt welcher Schriftzug? Klar: UNICEF.

Manchmal weiß ich echt nicht, ob ich lachen oder heulen soll.

Über Traumjobs

21. Dezember 2011

Auf der Suche nach dem passenden Job nach dem Studium setze ich vom menschlichen Standpunkt her keine allzu großen AnsprĂŒche. Der Job soll in der Stadt sein in der ich lebe, weil ich keinen Bock darauf habe mein Leben nach einem Job auszurichten. Der Job muss nicht hochbezahlt sein. Eine faire VergĂŒtung reicht. Das heißt: die Wohnung soll warm und der Magen voll sein. Und zuletzt: der Job soll Spaß machen, interessant sein, am besten mit meinen privaten Interessen kooperieren. Ich will gern auf Arbeit gehen.

Als ich mich fĂŒr ein Praktikum bei einem hiesigen Radiosender mit dem Programmschwerpunkt Fußball beworben habe, dachte ich diesen Job gefunden zu haben. Aber dieser Zahn wurde mir schnell gezogen. „Praktikum gern. Aber einstellen werden wir niemanden.“ Okay, dachte ich mir, dann werde ich den Laden so rocken, dass die mich nicht mehr gehen lassen wollen. Aber das war gar nicht so einfach. Denn es ist schwer sich in einem Job zu beweisen, bei dem man sich in 70% der Arbeitszeit den Arsch platt sitzt, weil es entweder nichts zu tun gibt oder die Festangestellten keinen Bock haben sich mit dem Praktikanten auseinanderzusetzen. Das ist eine Erkenntnis des Praktikums: Praktikanten sind lĂ€stige aber billige (oh ja – billige!!) ArbeitskrĂ€fte fĂŒr Drecksarbeiten.

Zum Thema ‚Der Job soll sich mit privaten Interessen verbinden.‘ Ich liebe Fußball. Ich finde den Sport einfach faszinierend. Aber wenn man tĂ€glich acht und mehr Stunden dem FußballgeschĂ€ft ausgeliefert ist dreht man irgendwann am Rad. Ich kann’s nicht mehr sehen. Die Spiele sind ja nach wie vor interessant – aber das drumherum. Kein Wunder, dass immer mehr Spieler und Trainer duchbrennen; von den Schiris ganz zu schweigen.

Jede Pressekonferenz lĂ€uft gleich ab: „Wir werden den Gegner nicht unterschĂ€tzen. Wir kennen seine StĂ€rken genau. Trotzdem wollen wir unser Spiel machen und die drei Punkte mitnehmen. Ich erwarte eine umkĂ€mpfte Partie.“ „Das Spiel war wie erwartet schwer. Der Gegner hat es uns nicht leicht gemacht, aber wir haben gut gestanden, sind gut in die ZweikĂ€mpfe gekommen und haben unsere Chancen genutzt. Am Ende ein verdienter Sieg.“ blablabla…

Zudem kommt die Tatsache, dass man unter der Woche Nachrichten produzieren muss auch wenn es keine Nachrichten gibt. Der Radiosender bei dem ich beschĂ€fttigt bin verfĂ€hrt hier noch vergleichsweise seriös. Meldungen werden gecheckt, O-Töne „gezogen“ und kleine, feine BeitrĂ€ge gebastelt. Das neuste Exkrement der Fußballberichterstattung heißt aber Sky Sport News HD. Roboterartige Plastikmenschen erzĂ€hlen den ganzen Tag auf unglaubwĂŒrdigste Weise langweiligen Scheiß, der niemanden interessiert. „Wir schalten jetzt live an die SĂ€bener Straße. Was gibt es Neues vom FC Bayern?“ NICHTS! Was soll’s Mittwoch Mittag auf Interessantes geben? „Ja, es wird gemunkelt, dass Arjen Robben wieder fit ist, genaues wird man erst am Wochenende sehen.“ ACH NEE!

Mensch Leute… Fußball ist so ein geiler Sport, so ein geniales Spiel, so eine bedeutende kulturelle GrĂ¶ĂŸe. Man könnte so viel mehr aus einem Fußballradio machen und aus einem Fußball-News-Sender erst recht. Welchen Stellenwert hat Fußball mittlerweile in den USA? Warum wechseln alle sĂŒdamerikanische Talente nach Europa? Wann ist ein Fußballprofi alt? Warum heißt ein Derby „Derby“?

Ich hatte wirklich große Ziele als ich mein Praktikum anfing. Wollte mich auch als Reporter/Kommentator versuchen. Das ist alles sinnlos. Fußball ist ein riesiger Zirkus, bei dem leider nicht mehr nur die 90 Minuten auf dem Platz zĂ€hlen. Ich wusste das natĂŒrlich schon vorher – aus der Theorie. Doch die Praxis ist noch viel ernĂŒchternder.

Murderer!

14. Dezember 2011

Maybe the best concert I’ve ever seen. Current 93 @ Wave-Gotik-Treffen Leipzig (Germany) 2009.

Nagorny Karabach

8. Dezember 2011

Ein echter Hammer diese Todesgruppe!

2. Dezember 2011

Portugal, Holland und DĂ€nemark sind also die EM-Gruppengegner der deutschen Nationalmannschaft. Und schon im Vorfeld der Auslosung hat man nur drei Worte gehört: „Hammergruppe“, „Todesgruppe“ und „droht“. Dieser unfassbare Albtraum ist jetzt wahr geworden. Nein, keine Todesgruppe mit Frankreich, Spanien und Portugal. Schlimmer! Holland, DĂ€nemark und Portugal!! Und in der Berichterstuttung, die ich heute Abend gesehen habe immer wieder Portugal. Portugal, Portugal… mit Weltklasse-Spielern wie Christiano Ronaldo und… und?

Wer ist eigentlich fĂŒr solchen sportjournalistischen Dilettantismus verantwortlich? Portugal hat es gerade noch ĂŒber die Play Offs zur EM geschafft, weil diese Nationalmannschaft ĂŒberhaupt nicht funktioniert. Und gerade Christiano Ronaldo, der ja Fußball spielen kann, lĂ€uft in der Nationalmannschaft seiner QualitĂ€t weit hinterher.

Okay, ich gebe zu: Das letzte Quali-Spiel gegen Bosnien-Herzegowina (6:2) war beeindruckend. Das war aber auch das einzig starke Spiel der Portugiesen seit… seit…

Jedenfalls sehe ich DÀnemark nach der souverÀnen Quali die sie gespielt haben, als weitaus unbequemeren Gegner.


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