109 Lieblingslieder – Teil 8

Marilyn Manson

24. Cryptorchid
25. The Death Song

Natürlich waren unsere Lieblingsbands früher besser, wie früher überhaupt alles besser war – auch die Zukunft. Aber bei Marilyn Manson stimmt es nunmal wirklich. Heute ist er nichts weiter als ein abgehalfterter Düster-Pop-Clown, der sich selbst zugrunde gerichtet hat und sogar in österreichischen Castingsshows in der Jury sitzt. Bis einschließlich oder besonders mit dem 2000er Album „Holy Wood – In the Shadows of the Valley of Death“ stand Manson für alles, was das konservative Amerika fürchtet. Er war ein echter Bürgerschreck, der der US-Gesellschaft den dreckigen, blutverschmierten Spiegel vorgehalten hat. Darin und auch in ein paar markigen Industrial-Rock-Alben liegt sein Verdienst. Aber ob man sich in 20 Jahren noch daran erinnern wird? Wenn er noch mehr Pop-Alben und peinliche Liveauftritte hinlegt, wird man irgendwann nur noch sagen können: „Ja, der Manson… War mal der Hammer, aber naja…“ Das wird zu wenig sein und seinem Frühwerk nicht gerecht werden, das es durchaus mit Nine Inch Nails aufnehmen kann.

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Eine Antwort to “109 Lieblingslieder – Teil 8”

  1. anne Says:

    der ist echt fertig und sowas von abgefrühstückt. wirklich schade, wenn man an die alten sachen denkt …

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