Archive for März 2011

Wucher

28. März 2011

Die echten Momente der Stille sind in unserer hektischen Zeit selten geworden. Gerade wer sich oft und gern von aggressivem Industrial beschallen lässt weiß das. Zum Glück gibt es aber amazon.

Vielleicht zur Erklärung: Auf der „Broken EP“ von NIN gibt es nach den ersten sechs Songs 91 Blindtracks (oder wie auch immer man das nennt), bevor noch zwei Bonustracks folgen.

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109 Lieblingslieder – Teil 7

22. März 2011

Neofolk/Military Pop/Martial Industrial

19. Der Blutharsch – Untitled (When did wonderland end? VIII)
20. Der Blutharsch – Untitled (When did wonderland end? XI)
21. Dernière Volonté – Le Poison
22. Forseti – Sterne
23. Forseti – Sturmgeweiht

Jaja, ich höre schon das Unken… aber ich werde mich hier nicht dafür rechtfertigen, dass ich oben genannte Bands höre. Macht euch euer eigenes Bild.

Short Blog Posting

14. März 2011

Florence + The Machine – Cosmic Love [Short Club Remix] ist genau 7:26 min. lang. Short Club heißt dann wohl, dass man in den Club geht, siebeneinhalb Minuten tanzt und wieder geht.

Der Umwelt zuliebe

11. März 2011

Ich habe mir letztens eine neue SIM-Karte bei Vodafone bestellt. Die Bestellung wurde zwar sehr schnell versandt, aber da Vodafone seine Ware mit GLS liefern lässt und GLS unfähig ist… Naja, als das Päckchen nach gefühlten 3 Wochen endlich bei mir war, habe ich mich doch sehr gewundert. Ich hatte eine SIM-Karte bestellt und die kam in dieser Verpackung:

Das allein fand ich schon arg übertrieben. Ein Brief per Einschreiben hätte es doch sicher auch getan, oder? Aber als ob das nicht schon genug der Lächerlichkeit und Resourcenverschwendung wäre (ich bin ja nicht der einzige Vodefone-Kunde), finde ich auf der eigentlichen Verpackung der SIM-Karte folgenden Hinweis:

Nun bin ich ja ein großer Freund des FSC-Siegels und ich finde es auch löblich, dass Vodafone bei der vielen Pappe, die die so brauchen mitdenkt. Wenn das Hirn dann aber beim Versand ausgeschaltet wird, ist der gute Wille für die Katz. Meine Fresse… Sojasprit tanken wollen und für dessen Anbau den Regenwald abholzen, sag ich da nur.

109 Lieblingslieder – Teil 6

7. März 2011

18. Smudo – Rudi

Spricht für sich. Perfekter Song.

109 Lieblingslieder – Teil 5

4. März 2011

Karin Dreijer Andersson/Olof Dreijer

15. The Knife – Silent Shout
16. The Knife – Marble House
17. Fever Ray – Keep The Streets Empty For Me

Es kommt nur alle paar Jahre vor, dass ich Musiker entdecke oder empfohlen bekomme, die einen sehr nachhaltigen Einfluss auf mein Hören, auf meine ganze Einstellung zur Musik und vielleicht sogar (wenn das nicht zuviel Pathos ist… – ach, scheiß drauf) auf mein Leben haben. An dem Punkt, als es mit meiner Stürmer und Dränger-Entwicklung in der Gothic-Szene vorbei war, als Gothic vorbei war, lernte ich das Album „Silent Shout“ von The Knife kennen. In einer kurzen Phase der Orientierungslosigkeit lieferte es den Beweis, dass atmosphärisch dichte, düstere und trotzdem anspruchsvolle(!) Elektromusik möglich ist. Dass sie aber frei von Klischees nur noch abseits festgelegter Szenegrenzen entstehen kann. The Knife haben mir in dieser Hinsicht die Tür in meine ganz persönliche Post-Gothic-Ära geöffnet, wofür ich den Schweden sehr dankbar bin.

Mit ihrem Soloprojekt Fever Ray hat Karin Dreijer Andersson die Messlatte dann noch ein Stück höher und die Atmosphäre noch eine ganze Stufe tiefer angelegt. Das Debut-Album lässt sich nur mit rabenschwarz, mit neo-noir beschreiben. Es ist schlichtweg der Ausweg für alle, die der dunklen Seite der Macht immer noch mehr abgewinnen können als rosa Plastik und dennoch zu alt, zu kritisch, zu „erwachsen“ für Gothic geworden sind.

4 Akkorde für ein Halleluja

2. März 2011

Für alle, die es noch nicht kannten oder wussten: Pop ist eine Hure, die sich wieder und wieder verkauft. Aber ich muss gestehen, dass in folgendem Medley einige Stücke dabei sind, die ich sehr mag.

Als alter Punkrocker antworte ich darauf natürlich mit „3 Akkorde(n) für ein Halleluja„. Es geht eben immer noch einfacher! („Punkmusik zeichnet sich durch eine minimale Instrumentierung, bestehend aus Gitarre, Bass, Schlagzeug und Gesang sowie die Einfachheit der Kompositionen aus, was mit dem Schlagwort „drei Akkorde“ treffend umschrieben wird.“ Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Punkrock)


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