Mayröcker-Variationen

28. Oktober 2018

Die Mayröcker-Variationen sind da! Inkl. eines Textes von mir, basierend auf einem Gedicht der bedeutenden Autorin aus Wien. Eine erste Querlektüre durch’s Belegexemplar ergibt: unbedingte Kaufempfehlung!

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Rückschau: In guter Nachbarschaft #18 — In guter Nachbarschaft – Die unabhängige Lesereihe in Thüringen

28. Oktober 2018

Die 18. Ausgabe von IN GUTER NACHBARSCHAFT ist leider Geschichte, aber es war ein Abend, der uns und unserem Publikum noch lange angenehm in Erinnerung bleiben wird. Die österreichischen Autoren Robert Prosser und Niklas L. Niskate gaben sich am 26. Oktober, dem Nationalfeiertag ihres gelobten Heimatlandes, die Ehre und performten live aus ihren Texten. Eröffnet […]

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Kleiner Einblick in die Dinge, die ich so tue, während ich dieses Blog sträflich vernachlässige.

„meine liebe“ – Ulrich Zieger in der Frankfurter Anthologie

2. Oktober 2018

In der Frankfurter Anthologie stellt Gisela Trahms das Gedicht „meine liebe“ von Ulrich Zieger vor.

Gibt es Eindeutigeres als die auf einer Skala bis zu Hundertstelgraden messbare Hitze, gibt es Vieldeutigeres als die Liebe? Trotzdem werden sie in der Poesie seit jeher in der Metapher des Feuers verbunden … Ziegers Gedicht nippt nur an diesen Traditionen, etwa indem der Sprechende seine Liebe als „hohe“ ironisiert, als hätte sie im Kontext mittelalterlicher Minne stattgefunden. (Der ganze Artikel hier.)

Kito Lorenc

17. August 2018

 

NIN/LP

5. August 2018

Holy shit! Wie konnte mir das all die Jahre entgehen?

Zum Vergleich das Original vor ein paar Wochen live in Berlin. Einer der Hinterköpfe in der Mitte gehört mir. Die crowd hatte wirklich eine unheimliche Energie an dem Abend. Ich bin mit ein paar amtlichen Prellungen nach Hause gefahren. Aber das war es wert.

Ulrich Zieger † 23.7.2015

23. Juli 2018

Heute vor drei Jahren starb der großartige Dichter Ulrich Zieger. Vergesst ihn nicht. Autoren dieser Art sind rar. Hier gibt es einen Ausschnitt seiner Lesung aus Durchzug eines Regenbandes auf der Burg Ranis.

Das Aufschreiben und Mitschreiben

1. Juni 2018

Anfang des Jahres gab es in der Salzburger Literaturzeitschrift Mosaik ein kleines Portrait über mich und meine Arbeitsweise des Notierens. Man kann das hier bzw. hier nachlesen.

Wie es der Zufall wollte schrieb die Berliner Literaturzeitschrift Metamorphosen (Verbrecher Verlag) kurz darauf einen Call for Paper zum Thema Journal aus. Ich habe meine Notizen aus dem Jahr 2017 gesichtet und das Journal Die Hähne auf Hydra daraus kompiliert. Auszüge daraus sind nun in der 21. Ausgabe des Magazins erschienen. Der Text beginnt mit dem Satz „Es ist zu wenig Gelb in der Welt.“

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

 

„Jeder weiß“ – Philip Roth 1933 – 2018

23. Mai 2018

Mit „Jeder weiß“ ruft man das Klischee an und beginnt mit der Banalisierung der Erfahrung, und das eigentlich Unerträgliche sind die Feierlichkeit und das Gefühl der Autorität, mit der die Leute das Klischee aussprechen. Wir wissen nur, dass auf individuelle Weise niemand irgend etwas weiß.

— Der menschliche Makel

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Es gab eine Zeit, in der mir seine Bücher die Welt bedeuteten. Anfang 2005, ich stand kurz vor’m Abi, habe ich angefangen Philip Roth zu lesen. Mit Der menschliche Makel ging es los, das mich sofort umgehauen hat. In kurzer Folge habe ich in den kommenden Monaten und Jahren einen Roth nach dem anderen aufgesogen und viel über Literatur und das Erzählen gelernt. Nach Jedermann habe ich dann einen Schnitt gemacht, weil es mir seltsam erschien als junger Mann mehr und mehr in den Erfahrungsraum eines alternden Mannes gezogen zu werden, der zunehmend von Krankheit und Tod bestimmt wird. Ich hab das annähernd gefühlt, so intensiv war das Roth-Lesen für mich.

Ich hab dann pausiert. Hier und da einen „schmalen“ Roth gelesen und im Studium eine Hausarbeit über Die Brust geschrieben, die meine Dozentin nicht gefiel.

Dreizehn Jahre ist das jetzt her, als ich Der menschliche Makel gelesen habe. Und mir bleibt vor allem diese Stelle unvergesslich, diese bedrückende Situation in der Coleman Silk mit diesen einschneidenden Worten „jeder weiß…“ konfrontiert wird. Dreizehn Jahre und das Taschenbuch riecht mittlerweile schon leicht nach Antiquariat. Nicht nach dem Alter, aber dem Altern.

Gestern ist Philip Roth dem Alter erlegen, das er in einem Interview einmal als Massaker bezeichnet hat. Das ist traurig. Das ist ein Verlust. Das ist nicht zu ändern. Exit Ghost.

#teamköhlmeier

9. Mai 2018

Avalanche

2. Mai 2018

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